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In der Morgendämmerung eines regnerischen Tages im April 1953 werden Alex und sein Vater von Polizisten aus dem Schlaf gerissen. Alex? Stiefmutter hängt am Fensterkreuz des Schlafzimmers. Der Vater kommt in Untersuchungshaft, Alex zu Tante Hedi. «Sweet Home» ist die spannende Geschichte einer Jugend im Schatten eines Justizirrtums. Sie spielt im Basel der Fünfziger- und Sechzigerjahre mit seinen todernsten Fasnachtsritualen und beklemmenden Moralvorstellungen, zwischen Existenzialisten, Kleinbürgern, Bürokraten und Halbstar- ken. Ein authentischer Roman. Und das nicht nur, weil er auf Tatsachen beruht.
Martin Suter, Autor von «Small World»
Mit «Sweet Home» reiht sich Jean Willi in die Tradition der Erzähler, die einen brisanten und authentischen Stoff in eine packende und atmosphärische Romanhandlung zu packen wissen. Dieser Roman ist zugleich die längst überfällige - zumindest literarische - Rehabilitation eines in den 50er Jahren zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilten Justizopfers.
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