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Christoph Simon
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BERNER LITERATURPREIS 2010 für Christoph Simons »Spaziergänger Zbinden«
Soeben ist die 2. Auflage ausgeliefert worden. In gebundener Ausgabe.
Zehn Jahre nach seinem Debüt mit dem Kultroman Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen schreibt Christoph Simon ein Meisterwerk.
Gestatten: Lukas Zbinden – Spaziergänger und Liebender.
Christoph Simons kluger und filigran komponierter Roman Spaziergänger Zbinden ist eine hinreissende Liebesgeschichte. Am Arm des Zivildienstleistenden Kâzim begibt sich der 87-jährige Lukas Zbinden auf seine Weltenreise durchs Betagtenheim. Treppe um Treppe, Stockwerk um Stockwerk zieht es den leidenschaftlichen Spaziergänger Zbinden hinaus auf die Wege, auf denen er ein Leben lang an der Seite seiner Emilie dem Sinn des Lebens nachgespürt hat. Nach und nach lernen wir einen sanftmütigen und geistreichen Mann kennen, der glaubt, seinem Begleiter die Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens anzuvertrauen, in Wahrheit aber die stille, herzbewegende Geschichte der Liebe zu seiner verstorbenen Emilie erzählt.
VUKB Bestenliste April 2010: Platz 1
VUKB Bestenliste Juli 2010: Platz 1
Presse- und andere Stimmen
»Das Lese-Leben eines Buchhändlers kann lange Durststrecken bedeuten. Frau Buchhändlerin oder Herr Buchhändler greift also in den Bücher-Stapel der Verlage und hofft, in diesem unübersichtlichen Berg DAS BUCH zu entdecken. Und: Ich habe DAS BUCH gezogen, mit Freuden und Wonnen, ja, ich gestehe, sogar mit Herzklopfen gelesen, geliebt. Spaziergänger Zbinden von Christoph Simon ist ein rundherum WUNDERVOLLES, LIEBEVOLLES, WÄRMENDES, BERÜHRENDES Buch! Ein Buch, das entgegen einer Rezension, (mich) nicht nur einen Tag, sondern lange glücklich macht und machen wird! Ich werde mich liebend gerne für dieses Buch einsetzen, werde schwärmen, mit Glanz in den Augen überzeugen und gedenke einen meiner persönlichen Bestseller daraus zu machen!« Mathilde Sum, Buchhandlung Streit, Hausach, August 2010
»Ich bin begeistert. Poetisch, ruhige Atmosphäre, dichte Beschreibungen. Mir hat's sehr gefallen.« Angela Inauen, Buchhandlung im Volkshaus, Zürich
» (...) das Resultat ist ein tiefgründiges Buch mit einem Protagonisten, dessen Betrachtungen erheitern und dessen Lebensgeschichte berührt. (...)Der vor zwei Jahren verstorbene Meier ist nicht nur literarisch ein Vorbild für den Berner Autor, sondern auch konkret für die Figur des Lukas Zbinden, für diesen sich erinnernden und der Toten gedenkenden alten Mann. Simons schlichte Sätze, sein unprätentiöser Stil, die Ehrfurcht vor dem Alltäglichen, das sanfte Programm der Entschleunigung und nicht zuletzt seine pointierten Bemerkungen bilden eine Brücke zu den Werken Gerhard Meiers. (...) Mit sprachlicher Konsequenz und inhaltlicher Stringenz überzeugt Spaziergänger Zbinden. Simons fünfter Roman ist ein geschliffener Diamant geworden, dessen Strahlkraft eine Wahrnehmung über die Landesgrenzen zu gönnen ist.« Alexandra von Arx, NZZ, 10.7.2010
»Mit Spaziergänger Zbinden ist ist ein grossartiges, herzzerreissend schönes Buch gelungen, vielschichtig, witzig und anrührend.« Buchkultur, Wien, August/September, Sylvia Treudl
»Ein hinreissender Liebesroman, der in jeder Hinsicht bewegt« und » (...) ist dem Autor ein weiteres Meisterstück gelungen« und »Immer mit der notwendigen ironischen Distanz gelingt es dem Autor, dem Leser eine Anleitung zum Glücklichwerden in die Hand zu geben.« Der Landbote, Christine Peege
»Christoph Simon steckt seine ganze erzählerische Liebe in diesen feinen Spaziergänger, der sich die Gedanken sorgfältig ergeht, die Gefühle mit der Spazierbewegung in Einklang bringt und den Lesern Lust macht auf das Denken und Gehen, kurz: auf das Leben. Ein Roman voller Sinnlichkeit und Sympathie zum Altwerden.« Helmut Schönauer, Gegenwartsliteratur 1818
»Spaziergänger Zbinden ist eine leise, sehr zärtliche, wunderbar langsame Anleitung zum Glücklichsein. Ein weiser Mann, der Spaziergänger: Reichtum durch Offen- und Wachheit allem, was rund um uns geschieht, gegenüber; Befreiung aus dieser Dumpfheit (aus so viel Überflüssigem); lebenslange Liebe durch gemeinsames Lachen, durch Erzählen, durch Stillsein, durch Freiheit, durch immer wieder Verzeihen; Versagen ohne zu resignieren. - Das ist schön. Das tut gut.« Mattias Gräzer, Leser
»Dieser Lukas Zbinden hat seinen Beruf als Mensch (vielleicht eher eine Berufung?) nicht verfehlt. Christoph Simon ist sein kongenialer Erzähler. Man legt das Buch zur Seite. Und ist für einen Moment glücklich.« Gregor Keuschnig, www.glanzundelend.de
»Spaziergänger Zbinden oder wie man die Liebe lebenslang macht. Ein stiller Roman über das Alter und zärtliche Liebe.« Radio DRS 1, Regionaljournal
»Ich bin völlig fasziniert von Christoph Simons neuem Roman. (...) Es ist Christoph Simon gelungen, mit leichter Sprache und viel Optimismus einen Text zu schreiben, der berührt und einen doch glücklich zurücklässt. Ich freue mich darauf, den Roman einem grösseren Kreis ins Bewusstsein zu rücken. Sie spüren, dass sie es mit einem ausserordentlich feinfühligen, optimistischen Roman zu tun haben. Wenn Literatur etwas in uns verändern kann, so dürfte es bei der Lektüre eines solchen Textes geschehen.« Heinrich Boxler, Bibliotheksempfehlungen
»Alter, Tod und Fussmärsche sind wohl nicht die prickelndsten Themen für junge Leser, doch was der Berner Autor dazu zu sagen hat, ist herzrührend zärtlich, weise, lustig. Wer etwas andere Liebesgeschichten schätzt, der spaziere los mit Zbinden.« SI–Style, Anita Lehmeier
»Spazieren heißt: Aneignung der Welt. – Christoph Simon hat sich mit diesem Buch nicht ganz neu aber ziemlich neu erfunden, hat aber vor allem (nach Franz Obrist) einen neuen wunderbaren Helden geschaffen. (...) Es geht also um große Themen: um die Liebe des Lebens, um Vater-Sohn-Konflikte, Schuldgefühle, um Versöhnung und um die Leidenschaft, die einen aufrecht erhält. Das Spazieren, so will es die Leidenschaft, wird offensiv, unermüdlich und überschwänglich propagiert, die anderen Themen werden subtil eingeflochten in den Text. (...) Der Roman schafft es zu rühren, er geht tief und unterhält gleichzeitig und das ist eine Kunst.« Markus Köhle, Schweizer Monatshefte
»Dieser Zbinden ist, wenn wir ihn denn mit berühmten Spaziergängern in der Literatur vergleichen wollen, kein die Randzonen der Gesellschaft bevorzugender Sonderling wie bei Robert Walser; er ist auch kein an sich und der Welt leidender, stur durch die Gegend stampfender Wüterich wie bei Thomas Bernhard. Lukas Zbinden ist gelassen, voller Schalk und von überfliessender Beredsamkeit. (...) Christoph Simon hat einen auf den ersten Blick überraschend grossen Sprung getan. Dabei hat er sich von einer Begegnung mit dem 2008 verstorbenen Gerhard Meier zu seiner Spaziergängerfigur anregen lassen. So wie der in sich ruhende Meier im provinziellen Niederbipp mit seinen knorrigen Figuren die grosse Welt im ländlichen Mikrokosmos spiegelte, so beherrscht Lukas Zbinden die Kunst, sich auf Spaziergängen nicht zu langweilen, inder er den gleichen Gegenstand wie am Vortag betrachtet, sich aber dabei etwas anderes denkt.« Alexander Sury, Der Bund
»Christoph Simon brilliert mit seinem vierten Roman. Es ist eine einfühlsam und klug komponierte Geschichte voll warmherzigem Humor. Der wackere Zbinden wächst einem sofort ans Herz.« Wolfgang Bortlik, 20Minuten
»Christoph Simon ist erwachsen geworden. In seinem vierten Roman wagt sich der Berner an die grossen Gefühle heran. (...) In seinem filigranen, vielleicht nicht sehr zeitgemäss leisen Buch setzt er sich damit auseinander, was das Leben lebenswert macht.« Anne-Sophie Scholl, BernerZeitung
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