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Frühling 2010
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Olivier Sillig
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Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer und Claudia Steinitz.
Originaltitel: La Cire perdue, erschienen 2009 bei Bernard Campiche Editeur.
JETZT im Buchhandel oder online bestellbar. - Ein Titel der ch-Reihe
Auf der Shortlist des PRIX LETTRES FRONTIERE 2010
»Wer glaubt SCHULE DER GAUKLER sei ein historischer Roman, der glaubt auch, dass ROBINSON CRUSOE ein Roman über Freitagtaschen ist.«
»Die Welt des ausgehenden Mittelalters, der Bader und Gaukler, des Aufbruchs in neue Welten bildet den Hintergrund dieses fesselnden Romans. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Häretikers Hardouin, der als Schausteller durch die Lande zieht, getrieben von einer dunklen Vergangenheit und im Gepäck die Sensation jener Tage: Das Ding. Ein in Alkohol eingelegter Hermaphrodit. Erzählt wird, wie Tiécelin als Einziger einer verlorenen Kinderschar in einer frostklirrenden Nacht von Hardouin vor dem Tod gerettet wird. Von der geheimnisvollen Wahrsagerin Grand Macabre erfährt er die Geschichte des Dings. Es ist eine Reise ins lüsterne Treiben des Karnevals von Venedig und weit ins magische Isfahan zu den Königskindern Nouredine und Zoumouroude.
Olivier Silligs großer Roman nimmt uns mit an Bord der Niña auf Kolumbus’ Fahrt nach Westen, und er führt uns auf den Galgenberg vor Marseille. Es ist der Tod, der als tröstliche Gewissheit Hardouins und Tiécelins mäandernde Lebensgeschichten wie ein Schleier durchweht.
SCHULE DER GAUKLER ist pure Erzählmagie.
Presse- und andere Stimmen
»Ein elfenbeinzartes, in Spiritus konserviertes Zwitterwesen sichert dem Gaukler Hardouin und seinem Zögling Tiécelin ein Auskommen. Das schräge Trio tingelt im Jahr 1492 durch die Lande. Der Lausanner Autor Sillig bezaubert mit magischem Realismus, skurrilem Humor und einer bewegenden Fast-Vater-Sohn-Geschichte. Wer DAS PARFÜM von Süskind liebte, wird diesen Abenteuerroman verschlingen.« Anita Lehmeier, SI-Style, 24. Juni 2010
»Als hätten sich Pier Paolo Pasolini und Federico Fellini an einen Tisch gesetzt und gemeinsam einen Roman geschrieben.« Giancarla Grimaldi, ehem. Buchhändlerin
»Habe also gestern Nacht, wie versprochen, angefangen, und bin, nicht überraschend, begeistert. (...) Der Roman liegt jetzt bei uns als ultimatives Sommerbuch auf, und wie immer, wenn ich restlos überzeugt bin, versuche ich gnadenlos zu verkaufen.« Monika Michel, Buchhandlung Sphères, Zürich
»Gefällt mir sehr gut. Eine sehr eigene Stimmung, die dieser Roman erzeugt. Irgendwie verwunschen. Auf alle Fälle mal ein Mittelalterroman, bei dem die Figuren eindeutig in einer anderen Zeit als heute leben und entsprechend auch ein anderes Selbstverständnis transportieren. Das ist wirklich gut! - Und nicht zuletzt: Auch unsere Kunden bleiben an dem Buch hängen und ich glaube, es werden noch einige über unseren Tresen gehen.« John Cohen, Buchhandlung Cohen+Dobernigg, Hamburg. Juli 2010
»Ja, was kann einem besseres passieren als: ein Regensonntag und das Buch von Olivier Sillig! Beste Unterhaltung, spannend und facettenreich, eintauchen und mitreisen, überraschend und berauschend. Da kann ich nur auf weitere Regensonntage mit weiteren Büchern von Olivier Sillig hoffen.« Yvonne Meili, Buchhändlerin, Buch Shopping Volkiland
»Auffallend ist, dass der gut übersetzte, sprachlich eher anspruchsvolle Roman sich mit seinen häufig verschachtelten Sätzen von der grossen Masse der historischen Romane abhebt.« ekz Bibliotheksservice, Barbara Grabl, Reutlingen
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Christoph Simon
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BERNER LITERATURPREIS 2010 für Christoph Simons »Spaziergänger Zbinden«
Zehn Jahre nach seinem Debüt mit dem Kultroman Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen schreibt Christoph Simon ein Meisterwerk.
Gestatten: Lukas Zbinden – Spaziergänger und Liebender.
Christoph Simons kluger und filigran komponierter Roman Spaziergänger Zbinden ist eine hinreissende Liebesgeschichte. Am Arm des Zivildienstleistenden Kâzim begibt sich der 87-jährige Lukas Zbinden auf seine Weltenreise durchs Betagtenheim. Treppe um Treppe, Stockwerk um Stockwerk zieht es den leidenschaftlichen Spaziergänger Zbinden hinaus auf die Wege, auf denen er ein Leben lang an der Seite seiner Emilie dem Sinn des Lebens nachgespürt hat. Nach und nach lernen wir einen sanftmütigen und geistreichen Mann kennen, der glaubt, seinem Begleiter die Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens anzuvertrauen, in Wahrheit aber die stille, herzbewegende Geschichte der Liebe zu seiner verstorbenen Emilie erzählt.
VUKB Bestenliste April 2010: Platz 1
VUKB Bestenliste Juli 2010: Platz 1
Presse- und andere Stimmen
» (...) das Resultat ist ein tiefgründiges Buch mit einem Protagonisten, dessen Betrachtungen erheitern und dessen Lebensgeschichte berührt. (...)Der vor zwei Jahren verstorbene Meier ist nicht nur literarisch ein Vorbild für den Berner Autor, sondern auch konkret für die Figur des Lukas Zbinden, für diesen sich erinnernden und der Toten gedenkenden alten Mann. Simons schlichte Sätze, sein unprätentiöser Stil, die Ehrfurcht vor dem Alltäglichen, das sanfte Programm der Entschleunigung und nicht zuletzt seine pointierten Bemerkungen bilden eine Brücke zu den Werken Gerhard Meiers. (...) Mit sprachlicher Konsequenz und inhaltlicher Stringenz überzeugt Spaziergänger Zbinden. Simons fünfter Roman ist ein geschliffener Diamant geworden, dessen Strahlkraft eine Wahrnehmung über die Landesgrenzen zu gönnen ist.« Alexandra von Arx, NZZ, 10.7.2010
»Mit Spaziergänger Zbinden ist ist ein grossartiges, herzzerreissend schönes Buch gelungen, vielschichtig, witzig und anrührend.« Buchkultur, Wien, August/September, Sylvia Treudl
»Ein hinreissender Liebesroman, der in jeder Hinsicht bewegt« und » (...) ist dem Autor ein weiteres Meisterstück gelungen« und »Immer mit der notwendigen ironischen Distanz gelingt es dem Autor, dem Leser eine Anleitung zum Glücklichwerden in die Hand zu geben.« Der Landbote, Christine Peege
»Christoph Simon steckt seine ganze erzählerische Liebe in diesen feinen Spaziergänger, der sich die Gedanken sorgfältig ergeht, die Gefühle mit der Spazierbewegung in Einklang bringt und den Lesern Lust macht auf das Denken und Gehen, kurz: auf das Leben. Ein Roman voller Sinnlichkeit und Sympathie zum Altwerden.« Helmut Schönauer, Gegenwartsliteratur 1818
»Spaziergänger Zbinden ist eine leise, sehr zärtliche, wunderbar langsame Anleitung zum Glücklichsein. Ein weiser Mann, der Spaziergänger: Reichtum durch Offen- und Wachheit allem, was rund um uns geschieht, gegenüber; Befreiung aus dieser Dumpfheit (aus so viel Überflüssigem); lebenslange Liebe durch gemeinsames Lachen, durch Erzählen, durch Stillsein, durch Freiheit, durch immer wieder Verzeihen; Versagen ohne zu resignieren. - Das ist schön. Das tut gut.« Mattias Gräzer, Leser
»Dieser Lukas Zbinden hat seinen Beruf als Mensch (vielleicht eher eine Berufung?) nicht verfehlt. Christoph Simon ist sein kongenialer Erzähler. Man legt das Buch zur Seite. Und ist für einen Moment glücklich.« Gregor Keuschnig, www.glanzundelend.de
»Spaziergänger Zbinden oder wie man die Liebe lebenslang macht. Ein stiller Roman über das Alter und zärtliche Liebe.« Radio DRS 1, Regionaljournal
»Ich bin völlig fasziniert von Christoph Simons neuem Roman. (...) Es ist Christoph Simon gelungen, mit leichter Sprache und viel Optimismus einen Text zu schreiben, der berührt und einen doch glücklich zurücklässt. Ich freue mich darauf, den Roman einem grösseren Kreis ins Bewusstsein zu rücken. Sie spüren, dass sie es mit einem ausserordentlich feinfühligen, optimistischen Roman zu tun haben. Wenn Literatur etwas in uns verändern kann, so dürfte es bei der Lektüre eines solchen Textes geschehen.« Heinrich Boxler, Bibliotheksempfehlungen
»Alter, Tod und Fussmärsche sind wohl nicht die prickelndsten Themen für junge Leser, doch was der Berner Autor dazu zu sagen hat, ist herzrührend zärtlich, weise, lustig. Wer etwas andere Liebesgeschichten schätzt, der spaziere los mit Zbinden.« SI–Style, Anita Lehmeier
»Spazieren heißt: Aneignung der Welt. – Christoph Simon hat sich mit diesem Buch nicht ganz neu aber ziemlich neu erfunden, hat aber vor allem (nach Franz Obrist) einen neuen wunderbaren Helden geschaffen. (...) Es geht also um große Themen: um die Liebe des Lebens, um Vater-Sohn-Konflikte, Schuldgefühle, um Versöhnung und um die Leidenschaft, die einen aufrecht erhält. Das Spazieren, so will es die Leidenschaft, wird offensiv, unermüdlich und überschwänglich propagiert, die anderen Themen werden subtil eingeflochten in den Text. (...) Der Roman schafft es zu rühren, er geht tief und unterhält gleichzeitig und das ist eine Kunst.« Markus Köhle, Schweizer Monatshefte
»Dieser Zbinden ist, wenn wir ihn denn mit berühmten Spaziergängern in der Literatur vergleichen wollen, kein die Randzonen der Gesellschaft bevorzugender Sonderling wie bei Robert Walser; er ist auch kein an sich und der Welt leidender, stur durch die Gegend stampfender Wüterich wie bei Thomas Bernhard. Lukas Zbinden ist gelassen, voller Schalk und von überfliessender Beredsamkeit. (...) Christoph Simon hat einen auf den ersten Blick überraschend grossen Sprung getan. Dabei hat er sich von einer Begegnung mit dem 2008 verstorbenen Gerhard Meier zu seiner Spaziergängerfigur anregen lassen. So wie der in sich ruhende Meier im provinziellen Niederbipp mit seinen knorrigen Figuren die grosse Welt im ländlichen Mikrokosmos spiegelte, so beherrscht Lukas Zbinden die Kunst, sich auf Spaziergängen nicht zu langweilen, inder er den gleichen Gegenstand wie am Vortag betrachtet, sich aber dabei etwas anderes denkt.« Alexander Sury, Der Bund
»Christoph Simon brilliert mit seinem vierten Roman. Es ist eine einfühlsam und klug komponierte Geschichte voll warmherzigem Humor. Der wackere Zbinden wächst einem sofort ans Herz.« Wolfgang Bortlik, 20Minuten
»Christoph Simon ist erwachsen geworden. In seinem vierten Roman wagt sich der Berner an die grossen Gefühle heran. (...) In seinem filigranen, vielleicht nicht sehr zeitgemäss leisen Buch setzt er sich damit auseinander, was das Leben lebenswert macht.« Anne-Sophie Scholl, BernerZeitung
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Simon Froehling
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JETZT IM BUCHHANDEL!
Der Debütroman von Simon Froehling: Ein wütendes, skandalöses, ungemein zärtliches Buch.
»Patrick und Jirka, beide um die Dreissig, sind erst seit kurzem ein Paar, als ihre Liebe dramatisch auf die Probe gestellt wird: Jirka hat sich unmittelbar nach der ersten gemeinsamen Nacht mit HIV angesteckt – eine existenzielle Bedrohung für beide, die Fragen aufwirft nach Schicksal und Zufall, nach Verantwortung und Schuld.
LANGE NÄCHTE TAG, der erste Roman von Simon Froehling, erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Patrick, und stellt so der wuchtigen Anlage des Stoffes eine subjektive Wahrheit entgegen, die sich der Ich-Erzähler Bild für Bild, Augenblick für Augenblick vergegenwärtigt, um gleichsam in Slow Motion abzuspulen, was eben kein Film ist, sondern ein stetes Umkreisen des blinden Flecks – dessen was nicht erzählbar ist, sich letztlich dem Verstehen entzieht. Distanz und Nähe, eine beinahe obsessive Wahrnehmungsgenauigkeit, gepaart mit eigentümlicher Blindheit für das, was im Rückblick offensichtlich scheint: sie bilden das Raster des Erzählens, das mit Lust und Verve nicht nur die Liebesgeschichte beleuchtet, sondern auch den Unfalltod der Schwester, die Zumutungen der Arbeitswelt, die prekäre Idylle einer Hausgemeinschaft oder die städtische Schwulenszene, die mit dem schwierigen Heranwachsen auf dem Land nur scheinbar kontrastiert.
Mit LANGE NÄCHTE TAG gelingt dem jungen Dramatiker Simon Froehling ein beeindruckendes Debut als Romanautor.« Ruth Schweikert, Schriftstellerin
Presse- und andere Stimmen
»Selten hat ein Roman so sehr den Untertitel ‚Liebesroman’ verdient. Und selten spricht ein Roman so wenig von Liebe und meint doch nur sie.« Lesen Sie den ganzen Text des Schriftstellers Gunther Geltinger (»Mensch Engel«) weiter unten.
» Beifall für ein großes Debüt. Der Erstlingsroman des vor allem als Theaterautor bekannten Schweizers verwirrt und irritiert, weckt Empörung, verletzt, macht traurig und lässt doch hoffen. „Lange Nächte Tag“ ist ein Liebesroman, der die Gefühlswelt zweier Liebender in einer Collage aus Worten wiedergibt, deren Zusammensetzung dem Leser nicht immer verständlich ist. Doch gerade dieser Wechsel zwischen Verständnis und Unverständnis dieser zu einem Gesamtwerk zusammengeklebten berührenden, brutalen, anklagenden und zärtlichen Schnipseln fängt die Bedeutung von Liebe ein. Am Ende des Romans blickt der Leser von seinem Buch auf und möchte applaudieren.« Jelena Vasiljevic, mokant.at / Juli 2010
»Die Liebe hier ist eine grosse Liebe, sie schlägt ein auf eine todernste Art und Weise. Es ist ein sehr existentialistisches Buch, und dieses Existentialistische, das hat mich sehr überzeugt an diesem Roman. Hier merkt man, wie die Welten auch sprachlich aufeinander prallen.« Hardy Ruoss, Reflexe, DRS 2
»Ein aussergewöhnliches Buch erzählt eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte. (...) Es ist nicht nur ein schweres, erschütterndes Buch. Neben beinahe kitschigen Szenen – wie wenn Patrick nach dem ersten Sex mit dem Zuckerstreuer ein ‚Danke’ auf den Tisch schreibt – gibt es auch viele lustige Szenen mit Schweizer Lokalkolorit, beispielsweise die Beschreibungen des Zusammenlebens in einem Miethaus. Es fehlt auch nicht an der Anspielung auf die Waschküchenordnung, welche seit Hugo Loetscher und dessen Waschküchenschlüssel zum schweizerischen Literaturstoff dazu gehört. Nur ist sie bei Froehling von dessen Protagonisten mit einer Gegennotiz ‚eigenmächtig dereguliert’ worden.
Dem 1978 geborenen Simon Froehling ist mit ‚Lange Nächte Tag’ ein hervorragendes Romandebüt gelungen. Besonders die Erzählhaltung- und Struktur sind schlicht genial. (...) Froehling hat bereits als Theaterautor auf sich aufmerksam gemacht und ist dafür schon mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden. Weitere Auszeichnungen und viel Anerkennung sind ihm für das vorliegende Werk verdienterweise gewiss.« Regula Portillo, www.rezensionen.ch
»LANGE NÄCHTE TAG ist ein Roman mit Tiefgang. In Rückblenden erzählt Patrick von den ersten Wochen der Beziehung mit Jirka, von der zerbrochenen Ehe seiner Eltern, seinem Coming-out, seinem Ex und von seiner jung verstorbenen Schwester. Doch im Zentrum des Mosaiks bleibt der Geliebte, Jirka, und die Faszination, die von seiner zerbrechlichen Männlichkeit ausgeht. Und als ob der Erzähler seinen eigenen Widerstreit zwischen Nähe und Distanz unterstreichen möchte, wechselt er oft zwischen der zweiten und dritten Person, wenn er von seinem Geliebten redet. (...) In seinem Buch schafft Froehling es mit Leichtigkeit, das Innenleben seiner Figuren zu sezieren und damit all die Konflikte und Ängste freizulegen, die den Ballast oder das 'Karma' einer Liebesbeziehung ausmachen. (...) Sein Buch stimmt zwar nachdenklich, doch seine sprachliche Frische und auch die Erotik verhindern, dass der Leser in zu viel Sinnhaftigkeit ermüdet.« Reiner Narr, Siegessäule
»LANGE NÄCHTE TAG ist ein kunstvoll geschriebener Liebesroman, der mit Collage- und Rückblendetechnik aus der Ich-Perspektive Patricks eine Amourfou zwischen ihm und Jirka, beide um die 30, erzählt. (...)
Froehlings Sprache ist, wie schon in seinen Theaterstücken, lakonisch, präzise und von hoher suggestiver Kraft in ihren Bildern. Gekonnt auch seine Dramaturgie, die dem Leser nur nach und nach die Zusammenhänge der einzelnen Ereignisse darlegt.« Torsten Grund, Rosige Zeiten
»Bislang machte der schweizerisch-australische Doppelbürger Simon Froehling vor allem als Theaterautor von sich reden. Jetzt legt er sein Romandebüt vor, und das kann sich wahrlich sehen lassen.« Der Tagesspiegel & Zitty Berlin
»Die Geschichten sind auserzählt. Keiner will das immer Gleiche mehr lesen, das Material langweilt. Wirklich Neues ist seit Jahren nicht in Sicht, wenn es in der deutschsprachigen Literatur um HIV und Aids geht. Doch jetzt ist ein kleines Wunder geschehen. Ein Schweizer hat es erfunden. Simon Froehling (Jahrgang 1978) hat mit Lange Nächte Tag sein Debüt vorgelegt – ein umwerfendes! (...) Lange Nächte Tag ist ein verdammt gutes, ein verdammt brutales, ein verdammt liebevolles Buch. Messerscharf legt Simon Froehling Gefühle frei. Man versteht – und auch wieder nicht; ist hin und her gerissen. Das geht nahe, wühlt auf, lässt ratlos zurück, gibt zu denken, fesselt, verunsichert … Lesen!« Andreas Hergeth, DU&ICH
»Ein grosser Debütroman.« Volker Wuttke, www.gaybooks.de
»Lange Nächte Tag ist eine zugleich harte und zärtliche Annäherung an die Zürcher Schwulenszene und das Porträt einer Männerliebe unter dem schwarzen Stern von Aids.« Peter Surber, St. Galler Tagblatt
»Eine berührend beklemmende Liebesgeschichte.« Jennifer Khakshouri, DRS 2
»Eine kleine, feine Novelle über den bedrohlichen Schatten der 'Plage' und über die Liebe, die jeden Schatten verschwinden lässt. Lesenswert.« Andreas Marschner, Magazin MÄNNER
»Simon Froehling schildert die Ereignisse dieser wenigen Wochen, in denen Patrick und Jirka von einem übermächtigen Schicksal aneinandergekettet werden, in kurzen Szenen, die geschickt voraus- und zurückblenden und dem Leser immer nur allmählich Einblick gewähren in die Zusammenhänge der verschiedenen Ereignisse. So fügt sich nach und nach die Geschichte eines Wintermärchens zusammen, das erst eine Wendung zum schrecklichen Albtraum zu nehmen scheint und schliesslich in ein bitter-süsses, doch keineswegs kitschiges Ende mündet.« Roman Bucheli, NZZ
»Mit schlichter und präziser Sprache erzählt der 31-jährige Schweizer die packende Geschichte einer aus der Kontrolle geratenen Beziehung.« Armin Ceric, Timm TV
»EIN PATCHWORK voller Bilder: vom Land und von der Stadt, der schwulen Szene, dem schwulen Sex wie der schwulen Liebe . . . zarte Beobachtungen wechseln mit weniger zarten Handlungen. Froehling tut dies mit einer ausgesprochen rhythmisierten Sprache und mit schlichten Worten. Die aber geben der Geschichte Gewicht. – Ein beachtliches Debüt.« Marco Guetg, Mittellandzeitung
»Ein Wurf! Erinnert mich in dieser Art an Jean Genet, Guido Bachmann und Martin Frank.« Peter Thommen, Buchhandlung Arcados, Basel
»Der Autor schreibt eine äusserst sensible und leichtfüssige Sprache.« Heinrich Boxler, Rezensent fürs Bibliothekswesen
»Beeindruckend schön ist Froehlings Sprache, die einerseits schlicht und präzise ist und dabei die Geschichte zügig voran treibt. Andererseits lässt diese Sprache durch ihren ständigen stilistischen Wechsel eine immer wieder fast traumhafte Anmutung entstehen, die die Intensität der Schilderung enorm steigert. (...) Von diesen außergewöhnlichen, völlig unerwarteten Wendungen zur Intimität lebt dieser Roman, der zu Recht den Untertitel >Liebesroman< führt. Und das, gerade weil von Liebe fast nie die Rede ist, schon gar nicht als romantischem Gefühl, und weil Beteuerungen der Zuneigung von Patrick oder Jirko fast völlig fehlen. »Lange Nächte Tag« ist viel zu ehrlich und zu unverstellt schön, als dass an solche Hülsen Worte verschwendet würden.« Veit Georg Schmidt, Buchhandlung Löwenherz, Wien
»Froehling ist mit diesem Roman ein furioser Wurf gelungen, der für Diskussionszündstoff sorgen wird!« Angelo Algieri, Die Berliner Literaturkritik
»Grosse Fragen eindringlich beschrieben.« Thierry Frochaux, P.S.
»Nähe und Distanz, der Wunsch nach der nicht mit dem Leben zu vereinbarenden Symbiose, das hilflose Entsetzen, das mit dieser Einsicht einhergeht, sind die einnehmenden Themen im Debütroman des Schweizer Dramatikers Simon Froehling.« Radio DRS 3
»Simon Froehling hat ein zeitgenössisches Romandébut vorgelegt, das nie schnelllebig ist. Ein brisantes Buch, das immer den richtigen Ton trifft - inhaltlich und sprachlich gleichermassen zart wie heftig.« Tania Kummer, DRS 3
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