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Daniel Goetsch
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Roman, 253 Seiten, gebunden
BEN KADER jetzt auf französisch im Verlag Edition L'Aire - Juli 2010
DANIEL GOETSCH «BEN KADER»
«Jetzt hast du Angst. Du spürst die Todesnähe, den bitteren Speichel auf der Zunge, ein Pochen im Hals. Dein Körper zittert und sträubt sich und wird taub. Im Kopf ein einziger Gedanke: Ich will nicht sterben.»
1957 tobt der Unabhängigkeitskrieg in Algerien. Bombenanschläge und Folterungen sind an der Tagesordnung. Mittendrin befindet sich der Orientalist Ben Kader mit einem heiklen Auftrag. Viele Jahre später, im Herbst 2001, wird sein Sohn Dan aus seinem geruhsamen Leben in Zürich herausgerissen. Die Vergangenheit seines Vaters holt ihn ein, als er das Dokument AS1957 zu lesen beginnt. Er kann nicht länger wegsehen.
STIMMEN ZU BEN KADER
«Daniel Goetsch ist ein echtes Schmuckstück der Gegenwartsliteratur gelungen.» Carsten Klook, textem.de
«Mit Begeisterung habe ich das Buch von Daniel Goetsch gelesen.» Michael Zöllner, Verleger, Tropenverlag
«Mit seinem dritten Roman ist Daniel Goetsch ein beachtlicher Qualitätssprung geglückt. Wie er in diesem Buch Themen wie Identität und Geschichte in korrespondierende Motive auflöst, Erzählfäden und Subtexte ineinander verschlingt – das kann sich sehen lassen.» Ingo Arend, Freitag, Berlin
«‚Ben Kader‘ ist ein Buch, das man an einem Tag lesen muss.» jetzt.de – Süddeutsche Zeitung
«Ein spannendes, in klarer Sprache geschriebenes Buch, das auch Rätsel aufgibt.» Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft
« Ich war außerordentlich begeistert und wünsche Daniel Goetsch eine rasante Karriere als Schriftsteller. Endlich mal einer, der schreiben kann und sich was traut.» Pociao, www.sanssoleil.de
«Ein aussergewöhnlich dicht und intensiv geschriebener Roman mit Sogwirkung: es ist schwer, ihn wieder aus der Hand zu legen.» Sabine Schmidt, Bücherpick
«Hab das Buch grad fertiggelesen, durchgefräst in 2, 3 Rutschen. Puh – starkes Stück!» Anne-Catherine Eigner, Radio Lora
«Ein starkes Buch, die algerische Vatergeschichte ist sehr eindrücklich.» Hansruedi Brunner, Buchhandlung am Kreisel, Feldmeilen
«..ist verdammt gut! Habs am Samstag gelesen, bis es aus war und das Kino fahren lassen.» Andras Nemeth, Thalia, Leiter Kommunikation
«Habe Ben Kader die letzten Tage gelesen: Ich fands super, spannend, berührend, gut geschrieben, möchte mehr lesen von Daniel Goetsch!» Karin Jost, Leserin
«Daniel Goetschs Buch "Ben Kader" ist absolut lesenswert, zeitgeschichtlich topaktuell und inhaltstechnisch bemerkenswert gestaltet. Der Mann kann schreiben!» Gabriele Köstler-Kull, art-tv.ch
«Richtig begeistert bin ich von Daniel Goetsch's Ben Kader.» Matthias Gräzer, Buchhandlung zur Schmidgasse
«Ben Kader finde ich sensationell.» Büecherlade Goldau
«Ich finde Ben Kader sehr, sehr gut und werde den Roman im Weihnachtstrubel nicht vergessen und fleissig empfehlen.» Stephanie Karrer, Lehrling, Buchhandlung Bodan, Kreuzlingen
«Überdies ist meine Entdeckung im bilgerverlag, spät, aber umso kräftiger: Daniel Goetsch mit seinem Ben Kader.» Isolde Schaad, Schriftstellerin
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Urs Mannhart
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13. Juli 2010 - Die 2. Auflage ist erschienen und das Buch ab sofort wieder in allen Buchhandlungen oder über den Verlag bestellbar.
Roman, 153 Seiten, gebunden.
Das Glück ist klein, hörst du sie sagen, und meistens kann man es essen.
PRESSE und ANDERE STIMMEN
«Was für eine Liebesgeschichte! Welche Qual zu entscheiden: Entweder schnell ans Ende der Geschichte zu kommen oder bedächtig, jede Wortschöpfung geniessend. Am Besten das Buch langsam und genüsslich vorlesen – dem/der Geliebten.» Franziska Negri, Leserin
«Mit dem Velokurier mit dem kernigen Nachnamen haben Sie eine tolle Verlegerhand bewiesen.» Paul Nizon, Schriftsteller
«Ein kühnes Werk von verstörender Anziehungskraft.» Tip, Berlin
«Mit diesem zweiten Roman hat er gezeigt, dass er wirklich schreiben kann: So lässig die Liebe, das Fernweh und auch noch die Geophysik miteinander zu verweben, das gelingt nicht jedem. Urs Mannhart schon. Sein zweiter Beruf ist Fahrrad-Kurier, mal schauen, wie lange er das noch macht.» Tom Kretschmer, Zündfunk, Radio Bayern2
«Ich lasse mich momentan vom atemberaubenden Erzählfluss von Mannhart mitreissen. Ich werde es heute bestimmt noch zu Ende lesen. So oft musste ich lachen, musste mir Passagen rausschreiben...». Judith Portmann, Buchhändlerin
«Ein grandioser Zweitling» Der Bund
«Mit seinem zweiten Roman erkundet Urs Mannhart trittfest das geomagnetisch beeinflusste Spannungsfeld einer transalpinen Liebesverstrickung.» BernerZeitung
«In dieser Liebesgeschichte besticht Mannhart durch Sprachgewalt durch poetische Rede und barocken Wortschwall, die er mit saloppen, alltagssprachlichen Elementen kombiniert und ironisch bricht.» NeueLuzernerZeitung
«Wie meine Kollegin Katia komme auch ich zu folgendem Schluss: Wirklich ein schönes Stück Literatur!» aus dem Blog der Münstergass Buchhandlung Bern
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Roger Monnerat
Erzählungen, 231 Seiten, gebunden, SFr. 34.00
Jetzt in den Buchhandlungen.
Presse und Stimmen
«Sorgen bei ihren Lesern mit großer Lust für Gänsehaut: Roger Monnerat, T.C. Boyle und Stephen King.» Siegbert Kopp, Südkurier
«Ein wahrlich herausragendes Stück Schweizer Literatur.» Emmanuel Amrein, Kulturveranstalter Stadtcafé Sursee
«Wunderbare Erzählungen von einem Autor, den es unbedingt zu entdecken gilt.» Bernerzeitung
«Wenn Sie einem Mann in der Strassenbahn begegnen mit langem, wehenden Mantel, dann ist das nichts Besonderes. Aber vielleicht ein gutes Zeichen.» Basler Zeitung über Roger Monnerat
«Konturen des Unglücks ist ein grossartiges Buch.» Dieter Kubli
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Karin Richner
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«Wenn Anna hier wäre», heißt es gleich zu Beginn - doch wo die Schwester weilt, was mit ihr tatsächlich geschehen ist, bleibt verborgen. So taucht man ein in eine Welt, die sich trostlos und unheilvoll gebärdet, in eine Stimmung aus Kälte und Isolation und nimmt traurig berührt Anteil am scheinbar belanglosen Leben einer jungen Frau. Es sind die leisen Töne, die nüchtern-poetische Sprache, die einen Sog entwicklen, dem man sich kaum entziehen kann.
Eine Frau Anfang zwanzig gibt Einblick in die Monotonie ihres Alltags: Abends sitzt sie in einer verrauchter Kneipe und beobachtet die andern, ihr Heimweg führt sie spätnachts durch eine Großstadt, die ausgestorben und bedrohlich wirkt, zu Hause erwartet sie eine feudale Villa, in der sie allein mit dem Kater und einem Hamster lebt - die Eltern sind verreist und Anna, ihre geliebte Schwester, in Südamerika. Die laute Musik aus der Stereoanlage vertreibt die Stille im Haus, sich stets wiederholende Rituale, an denen sie krankhaft festklammert, bestimmen den Ablauf ihrer Tage.
Diese Ordnung bekommt Risse, als die kleine Ramona in ihr Leben tritt, das leere Haus mit Leben füllt und den Rhythmus der jungen Frau auf den Kopf stellt; sie wird brüchig, als Martina, eine Bekannte ihre Nähe sucht und unbequeme Fragen stellt. Auch die Flucht nach draußen, in nächtliche Tanzgelage und blinden Aktivismus, zu Personen und an Orte, die sie an Anna erinnern, vermag dieses Gerüst nicht aufrecht zu halten. Wie ein Kartenhaus fällt es in sich zusammen und bringt eine erschreckende Wahrheit ans Licht.
Die Faszination von Karin Richners Debütroman macht seine Rätselhaftigkeit einerseits, die sprachliche Virtuosität andererseits aus. Wenig wird wirklich preisgegeben, fortwährend sieht sich der Leser gezwungen, das Erzählte auf seine Richtigkeit abzuklopfen, die Sichtweise der Protagonistin zu hinterfragen und ganz genau hinzuschauen, um das subtile Netz aus Andeutungen und Bildern, die das Ende vorwegzunehmen scheint, zu erkennen. Und gibt sich dieser Text über weite Strecken auch hoffnungslos und düster, so ist der Ausgang doch versöhnlich: Die junge Frau, die wir am Ende erleben, hat mit der Frau, die uns zu Anfang begegnete, nicht mehr viel gemeinsam. Ein trauriger Roman, der tief berührt und lange nachhallt.
«Karin Richner hat einen wirklich zu Herzen gehenden und manchmal rätselhaften Erstling geschrieben.» SonntagsZeitung, Sven Boedecker
Der beste Debütroman dieses Frühjahrs
«FACTS», mit 5***** Sternen ausgezeichnet.
«Bitte dringend-zwingend noch in diesem Jahr lesen.» Siesta, DRS1
«Ein faszinierendes Buch. Wunderbare Sprache. Ein ansprechender Einband. Genial!!!» Janine Schranz, Leserin
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Roland Reichen
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«Elfriede Jelinek und Franz Xaver Kroetz haben ein Kind gezeugt: es heisst Roland Reichen und lebt in Spiez.» Basler Zeitung
«Man muss sie lesen! Die bitterkomische Geschichte 'Aufgrochsen'.» Buchjournal, 1/2007, Franziska Schläpfer
«Die innere Notwendigkeit des Dialekts spürt man freilich nur in «aufgrochsen» von Roland Reichen, der die schreckliche Geschichte von missgeborenen Menschenstümpfen erzählt, erfüllt von Rumpfgefühlen, zu denen die Wortbrocken passen.» Stefan Zweifel im Tagesanzeiger Magazin, 3. November 2007
«Das Buch sei selber abverreckt, sagen meine Freunde. Einer, ein Literaturdozent, rief sogar aus: Das sei das Gegenteil von Literatur! Nun ist das Gegenteil von Literatur vielleicht immer noch Literatur oder besser: Litteratur, Ghüder. Ja, «aufgrochsen» ist Trash vom Strübsten. Im Angelsächsischen ist das eine anerkannte Kunstgattung, aber weil der Roland Reichen aus Spiez kommt und Germanistik studiert hat, heisst es: Da macht sich einer über die Benachteiligten lustig und betreibt auf ihrem Buckel experimentelle Literatur. Vielleicht würde Reichens Roman anders beurteilt, stünde in der Biografie zum Beispiel «Maurer», «Metzger» oder «Velokurier».» Balts Nill, Stiller Haas, im Tagesanzeiger Magazin, Mai 2007
«Hoffnung jedenfalls gibt es keine in «aufgrochsen» - zu deutsch Aufschnauben. Die ganzen kurzweiligen hundert Seiten sind eine schwyzerdütsche Zumutung an jeglichen Optimismus, ein knietiefes Waten im Elend einer Schicht, die ohne Chancen ins Unglück taumelt - und doch ein brutaler Spaß und wahnsinniges Vergnügen.» Berliner Zeitung
«Der Mut, den der Autor für das Schreiben eines solchen Romans gefasst hat, hat sich gelohnt. (...) Roland Reichen geht an die Grenzen, einerseits sprachlich (...) andererseits inhaltlich. Dies mit einer derartigen Schnelligkeit, dass es einem beim Lesen beinahe schwindlig wird.» WOZ, Nicole Ziegler
«Wunderbare Satire, bitterböser Humor und sprachliche Innovation könnten dem Buch Kultstatus bringen.» Das NETZMAGAZIN
Raphael Urweiders Einführung: «der roland reichen ist am 22. märz 1974 in spiez als bub geboren worden. das ist er, ganz im gegensatz zu seinem helden, nicht sein leben lang geblieben. nicht, das roland reichen später ein meitschi geworden wäre, nein. er hat sich ein paar jahre in spiez am thunersee umgehört, gut zugelost, was da von den engen tälern für geschichten den brienzersee und dann den thuner hinabgespült wurden, sie im harten hintergrind behalten, sedimentieren lassen um sie jetzt, hier heute in verquerer form zu verzellen.
der reichen roland hat teilweise chnorzige aber auch huren träfe ausdrücke in sein buch „aufgrochsen“ einfliessen lassen. das gibt ihm ein herzzerreisend grobes und trotzdem gut gemachtes instrument in die finger, als hätte es die brienzer geigenbauerschule mit zweihandbeilen aus bamstümpfen gedroschen.
der roland gibt den figuren eine stimme, die sonst nur grochsen. er leiht diesen dorftubeln und krüppelinnen ein ohr, die in der schweizer literatur sonst schon längst durch cappucinoschlürfende grossstadtidioten ersetzt worden sind. die enge, die er beschwört, ist teil einer fast schon vergessenen oberländlichen schweiz, in der eigene gesetze, physiognomien und und hirngespinste vorherrschen.
es ist brutal lustig in dem buch „aufgrochsen“ zu lesen. brutal, weil die, die schon nichts haben, im kopf und im portmonee, auch nichts werden. und je mehr sie strampeln, desto tiefer versinken sie im matsch einer gesellschaft, die mit invaliden dörflern und kiffenden hevys nichts zu tun haben will. es ist lustig, weil roland sich nicht über seine figuren lustig macht, sondern um ihr darum herum, und aufzeigt, dass die gesunden äpfel in einem körbli die faulen noch fauler machen können.
wo ich herkomme, sagt man, dass wenn oberländer nägel fressen, unten schrauben rauskommen. roland reichen wird das ihnen vielleicht beweisen können.»
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Dieter Zwicky
Jetzt im Buchhandel!
«Die Gipfelweinflasche, bedeute ich meinem ohrengeschädigten Vater schon jetzt derart laut, dass die leicht nach Nordosten hängende Gipfelraststelle einfach mithören muss, die gekühlte Weinflasche habe ich zu Hause am inneren Klosettrand erldedigt, das heisst zerschellt!»
«Heiter durchsonnt wie Kafkas und Becketts Prosa sind Zwickys Geschichten.» NZZ am Sonntag
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