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Bücher 2002/2001
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«Manchmal sehe ich am Himmel einen endlos weiten Strand» ist - der Titel ist einem Gedicht von Arthur Rimbaud entnommen - Literatur vom feinsten. als wäre die Bewegung der Wellen auf dem Meer Sprache geworden. Die Geschichte um die exzessive und implodierende Liebe zwischen dem scheinbar jugendlichen Mörder Alain Noiret und der desillusio- nierten Darja Savary, einer Frau zwischen den Jahren, fährt erschreckend tief unter die Haut der Zeit. Intensität pur: sinnlich, sarkastisch, hart, verzweifelt, animalisch, analytisch, unbarmherzig. Durchtränkt von einem feinen Humor und praller Lust am Leben. Pures Lebensfieber. Katharina Faber ist Amerikanerin - vielleicht; Schottin - könnte sein; Französin - probablement; Levantinerin, eine Frage des Windes. Sie lebt und schreibt in Zürich.
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Unterhalb des hohen Himmels breitet sich das Land aus, in dem sich Mensch und Tier in Dieter Zwickys Prosa tummeln. Dieses Land heisst mal so und mal Argentinien und mal anders und mal Goms. Strenges Beobachten, ein klares Regelwerk. Sie machen Spass, sie verblüffen, sie stecken an und sie jucken unter der Kopfhaut: die langen und die kurzen Erzählungen dieses Bandes. Die Literatur ist eine Apotheke. Die Pillen oder Pasten oder Wässerchen, die in «Der Schwan, die Ratte in mir» gemixt werden, zeigen nach wenigen Sätzen Wirkung. Unter dem staunenden Auge der Leserin entsteht Realität. Der Leser erwacht aus einem Traum und brütet über der Frage, warum es auf der Welt so seltsam riecht. Und abends, wenn ein weiterer vergiss-mein-nicht-blauer Tag in die Erinnerung drängt, verwandeln sich Kühe in Affen, lösen sich Blüten von den Rosen und betupfen sich Frauen mit Feuchtigkeitstüchern.
Ach, welch ein Lesegenuss!
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Am 16. Juli 2001 feierte der weit herum beliebte und viel gelesene Schriftsteller seinen 70. Geburtstag: Hans Manz. Sein Werk, von Kindern und Jugendlichen geliebt, von Erwachsenen ob seiner Sprachvirtuosität geschätzt, gibt seinem literarischen Schaffen eine neue Richtung. Kostproben gabs an einem Literaturfestival in Berlin, am «Würfelwort Komma Dampf» in Leukerbad - seither zählt Thomas Kapielski zu seinen grossen Fans - und im Literaturhaus Zürich, wo er zum erstenmal eine Erzählung aus «Nichts ist so wie es ist» las. Erstaunen, Begeisterung, Lust auf mehr. Zehn Variationen eines «subversiven, ironischen, unheimlichen» Blickes auf Menschen und die Bruchstellen in ihrem Leben zeigen einen Hans Manz in blendender Form. Ich würde mich nicht wundern, wenn ...
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Ein jahrealter Mythos, ein nie verstummendes Gerücht wird Buch. Alex Sadkowskys grosser Roman, die mit 2000 Seiten auch vom Umfang her alle Dimensionen sprengende Liebesgeschichte, dieses literarische Wagnis und jetzt Ereignis mit dem Titel «Die Chinesische Wespe. Geschichte einer Liebe.» kommt in die Buchhandlungen. In vier Etappen. Im Mai 2002 geht es los. Alex Sadkowsky im Wunderland. Die Geschichte von Allan Hertzmark und Leslie McSweeney wird uns die nächsten Jahre - so sieht es der Editionsplan vor - in Atem halten: (...) «Sie zeigte mit einer eleganten Bewegung auf die vielen Schwimmer, die seltsamerweise keinen Laut von sich gaben, und sagte mit leicht belegter Stimme: Viel Fleisch in der Suppe heute.» So ist es.
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«Schattwand» ist vergriffen und nur noch in der TB-Ausgabe bei dtv erhältlich.
Menschen ohne Gesichter, ein Dorf, das im Schnee erfriert, die unfassbare Schattwand - als Severin Somm in Gspona eintrifft, ahnt er schon, dass die Flucht vor seinem bisherigen Leben hier endet. Ein entfernter Bekannter hat ihm in Gspona ein Haus vererbt. Zu seiner Ueberraschung steht es nicht leer. Die unnahbare Bewohnerin, Lucrezia Camminada, geniesst sogar Wohnrecht auf Lebzeiten. Wohl oder übel richtet sich Severin Somm in der anderen Hälfte des Gebäudes ein. Bei seinen ersten Erkundungen stösst er auf ein zugemauertes Zimmer. Er findet Frauen- und Kinderkleider, Spielzeug, einen Stapel alter Skizzenbücher. Die Zeichnungen stammen von der Frau des früheren Besitzers. Es sind die Bilder einer grossen Liebesgeschichte, Dokumente eines Frauenschicksals in den fünfziger Jahren.
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Christoph Simon - der Autor, der aus dem Nichts kam. Im Gepäck Franz, der traurige Held, und dessen Freund MC der Dachs; in weiteren Rollen sein Kumpel Rambo Riedel, der unvergleichliche Hauswart Eryilmaz und schliesslich Franz? behinderter Bruder Julian; Doro Apfel, Lehrerin aus der ehemaligen DDR, hält den Jungen auf Trab und dann, ja dann ist da noch Venezuela, heissblütig und militant, andauerndes Thema aller Tag- und Nachtträume von Franz.
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Vorzugsausgabe; bestehend aus der Normalausgabe und
AN ICELANDIC SAGA 1967.
In 48 schwarzweissen Bild-Text-Kompositionen erzählt Dorothy lannone, wie sie Dieter Roth auf Island begegnet, wie sie sich verlieben, wie Dorothy lannone ihren Mann und New York verlässt, nach Reykjavik zurückfliegt, und wie sie mit Dieter Roth ein gemeinsames Leben beginnt.
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Der Roman «Der Sänger» erzählt in drei Anläufen aus dem Leben eines Mannes, der, 1949 geboren und in der Vorstadt auf dem Kleinen Rheinfeld am Oberlauf des Rheines aufgewachsen, der Autor gewesen sein könnte.
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