Home
/
Bücher
/
Verlagsangebot
|
Elisabeth Wandeler-Deck
Ein Boot ohne Ruder und Segel, drei Marien: Elisabeth Wandeler-Deck greift einen alten Mythos aus Südfrankreich auf und entwirft eine heutige Geschichte von vielfacher Wahrnehmung.
«Das Lesen wird zum Abenteuer, wenn man die Unschärfen aushält, Linien im Bewusstsein hält, die sich auf spätere Folien legen lassen - bis sich das Bild formt. Bis eine Liebesgeschichte lesbar wird, von einem Telefonierer, bis die Geschichte vom Entstehen des Films sich als eine Poetologie des Abbildens von Wirklichkeit und des gleichzeitigen Hereinholens von wissenschaftlichen (soziologischen, historischen, demographischen) Anschauungen und Erkenntnissen, von mythischem Wissen und Legendenstoff erweist.» Besser als der Kritiker Urs Bugmann kann das wunderbare Buch von Elisabeth Wandeler-Deck nicht beschrieben werden.
|
|
Elisabeth Wandeler-Deck
Dieses Spiel, das seit Jahren die Massen bewegt als Metapher für den Raum, für das Dazwischen, in dem ein jedes Objekt des Begehrens eine Strecke zurücklegen muss, um Spuren zu hinterlassen: im roten Sand. Der Eros eines Ballwechsels, gespiegelt im Netz. Ein Mann im Flur kann es sein, nicht irgendwo, aber vielleicht auch in Indien, auf See oder in Shannon Thule Neufundland. Aufschlag, Satz und Tod.
|
|
Michael Wex
«Shlepping the Exile» ist die Geschichte von Joine Levkes, dem Kind orthodoxer jüdischer osteuropäischer Flüchtlinge in einem Kaff in den kanadischen Prärien von Coalbanks, Alberta. Es spielt Ende der 50er Jahre im Spannungsfeld zwischen der Torah und Elvis Presley, zwischen Pejes (Schläfenlocken der orthodoxen Juden) und pubertärem Sex.
|
|
Jean Willi
In der Morgendämmerung eines regnerischen Tages im April 1953 werden Alex und sein Vater von Polizisten aus dem Schlaf gerissen. Alex? Stiefmutter hängt am Fensterkreuz des Schlafzimmers. Der Vater kommt in Untersuchungshaft, Alex zu Tante Hedi. «Sweet Home» ist die spannende Geschichte einer Jugend im Schatten eines Justizirrtums. Sie spielt im Basel der Fünfziger- und Sechzigerjahre mit seinen todernsten Fasnachtsritualen und beklemmenden Moralvorstellungen, zwischen Existenzialisten, Kleinbürgern, Bürokraten und Halbstar- ken. Ein authentischer Roman. Und das nicht nur, weil er auf Tatsachen beruht.
Martin Suter, Autor von «Small World»
|
|
Dieter Zwicky
Unterhalb des hohen Himmels breitet sich das Land aus, in dem sich Mensch und Tier in Dieter Zwickys Prosa tummeln. Dieses Land heisst mal so und mal Argentinien und mal anders und mal Goms. Strenges Beobachten, ein klares Regelwerk. Sie machen Spass, sie verblüffen, sie stecken an und sie jucken unter der Kopfhaut: die langen und die kurzen Erzählungen dieses Bandes. Die Literatur ist eine Apotheke. Die Pillen oder Pasten oder Wässerchen, die in «Der Schwan, die Ratte in mir» gemixt werden, zeigen nach wenigen Sätzen Wirkung. Unter dem staunenden Auge der Leserin entsteht Realität. Der Leser erwacht aus einem Traum und brütet über der Frage, warum es auf der Welt so seltsam riecht. Und abends, wenn ein weiterer vergiss-mein-nicht-blauer Tag in die Erinnerung drängt, verwandeln sich Kühe in Affen, lösen sich Blüten von den Rosen und betupfen sich Frauen mit Feuchtigkeitstüchern.
Ach, welch ein Lesegenuss!
|
|
|