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Urs Augstburger
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Urs Augstburger
Ein abgelegenes Haus an der Quarta, hoch oben in einem Tessiner Bergtal. Hierher hat sich der Cantautore Gatto Dileo zurückgezogen. Burnout - ausgebrannt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere steckt er in einer Sackgasse. Er hält inne, arbeitet seine Vergangenheit auf. Mit einem letzten Song hat er sich von seinem Publikum verabschiedet: «Eravamo in tre». Wir waren drei. Eine Ballade, eine Jugenderinnerung, der Klang einer ersten Liebe. Eingeweihte deuten den Song als ein Schuldgeständnis. Eravamo in tre – einer ist tot.
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Urs Augstburger
«Schattwand» ist vergriffen und nur noch in der TB-Ausgabe bei dtv erhältlich.
Menschen ohne Gesichter, ein Dorf, das im Schnee erfriert, die unfassbare Schattwand - als Severin Somm in Gspona eintrifft, ahnt er schon, dass die Flucht vor seinem bisherigen Leben hier endet. Ein entfernter Bekannter hat ihm in Gspona ein Haus vererbt. Zu seiner Ueberraschung steht es nicht leer. Die unnahbare Bewohnerin, Lucrezia Camminada, geniesst sogar Wohnrecht auf Lebzeiten. Wohl oder übel richtet sich Severin Somm in der anderen Hälfte des Gebäudes ein. Bei seinen ersten Erkundungen stösst er auf ein zugemauertes Zimmer. Er findet Frauen- und Kinderkleider, Spielzeug, einen Stapel alter Skizzenbücher. Die Zeichnungen stammen von der Frau des früheren Besitzers. Es sind die Bilder einer grossen Liebesgeschichte, Dokumente eines Frauenschicksals in den fünfziger Jahren.
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Urs Augstburger
«Einer seiner Bekannten sei ins Geschäft eingestiegen und suche verzweifelt einen DJ. Ich hätte doch auch schon...»
«In einem Swingerschuppen für Teilzeitmoralisten Platten auflegen?» unterbrach ich ihn mit gespielter Empörung.
«Das soll ehrenvoller sein, als Möbel zu schleppen?»
«Entspricht zumindest eher deiner Begabung!» Nun gut.
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Urs Augstburger
«Die Hand der Untersuchungsrichterin klatschte auf die Tischplatte: 'Die ganze Geschichte oder gar nichts!' wiederholte Mela ungerührt.
'Gut, ich gebe ihnen eine Chance. Versuchen Sie mich zu interessieren!'
'Ich werde Sie süchtig machen.'»
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Urs Augstburger
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«Als das Lampenfett ausging, zündeten die Tanzenden Schnee an. Das Böse hatte seine Hand im Spiel, der Ort war verflucht. Verflucht wie die jungen Paare, die bald starben und im Graatzug, hinauf ins ewige Eis um Vergebung tanzen mussten.»
Anfangs der Sechzigerjahre bricht die neue Welt ins Walliser Bergdorf Plon ein: Mit einer Staumauer so hoch wie der Eiffelturm schliessen die Elektrischen die Furggerlücke. Der Schatten der Mauer legt sich über das Tal. Das Seegut, der Hof der alteingesessenen Familie Rothen, wird geflutet.
Fast vierzig Jahre später schwimmt ein geheimnisvoller Taucher durch das versunkene Seegut. Er löst ein Kruzifix von der Wand und zerbricht es in kleine Stücke. Fortan und immer nur nachts, wenn die armen Seelen im Graatzug auf die Gletschergrate ziehen, hören die Ploner das Toggen des Merkhammers wieder, der einst die Heiligen Wasser der Suonen überwacht hat. Silvan Bohrer, Erbe des Dorfkönigs vermutet in der Umweltaktivistin Lena Amherd, die ihn zunehmend betört, die Urheberin des Spuks. Zu spät erkennt er, weshalb der Merkhammer tatsächlich wieder schlägt.
Ein Dorf, zwei Familien, drei Generationen – Graatzug ist nach dem Erfolgsroman «Schattwand» der zweite Teil von Urs Augstburgers Bergtrilogie, die alte Sagen und neue Mythen zusammenführt.
Jetzt überall im Buchhandel!
«Urs Augstburger erweist sich hiermit als eine der kraftvollsten literarischen Stimmen der Schweiz.»Alexander Kluy, Rheinischer Merkur
«Augstburger verwebt Geschichte, Milieustudie, einen Krimi und ein Märchen (und ein Handbuch über die Bauweise von Suonen) zu einem sehr kurzweiligen Plot. Dem Aargauer Autor gelingt es auf bildhafte Weise, die archaischen Muster einzufangen, die das Wallis und seine Bewohner auch heute noch prägen. Eine packende Geschichte, die man am besten gleich für die nächste Tour einpackt.» Die Alpen, Zeitung des S.A.C., Marco Volken
«Die Lesung war ein totaler Erfolg. Die Stimmung war super, die Chemie zwischen Publikum und Autor stimmte spätestens nach den ersten zwei Sätzen. Auch heute habe ich noch viele sehr begeisterte Reaktionen auf die Lesung bekommen – ganz ganz großes Kino, bzw. Buch, bzw. Autor und Verlag.» Buchhandlung Cohen+Dobernigg
«Ein Glücksfall!» Aargauer Zeitung
«Augstburger schreibt mit 'Graatzug' nicht weniger als Sozialgeschichte (...) und hat damit all den kleinen Leuten ein Denkmal gesetzt.» SonntagsZeitung, Sven Boedecker
«Heimatroman mit Zündstoff – GRAATZUG, der neue Bergroman von Urs Augstburger erzählt virtuos vom Kampf zwischen Tradition und Moderne. Ein Krimi, Familiendrama und Liebesroman in einem. Packend, mystisch, energiepolitisch hoch aktuell.» Schweizer Fernsehen, Kulturplatz
«Nach dem Lesen schnaufe ich auf. Toll, habe ich jetzt gerade ein Buch gelesen oder einen Film gesehen? Augstburger bestsellert mit einem episch angelegten und hippen 'Heimatroman'» zalp – Zeitung der Älplerinnen und Älpler, Giorgio Hösli
«Urs Augstburgers wunderbarer Bergroman verschränkt Fantasy, Gesellschafts- und Historienroman und führt ins Fegefeuer der Alpen.» Saarbrücker Zeitung, Udo Feist
«Gehört in jede Bibliothek.» SBD, Schweizer Bibliotheksdienst
«Der 'T.C.Boyle der Alpenliteratur' verwebt alte Sagen und zeitkritische Arbeitsreportagen zu einem spannenden Ganzen.» WOZ, Bettina Dyttrich
«(...)eine faszinierende Mischung, die sich auch als Krimi lesen lässt.» Blick
«So entsteht ein raffiniertes generationenübergreifendes Mosaik aus Thriller, Heimat- und Wirtschaftsgeschichte mit einer Prise Liebe, das ein packender Spannungsbogen zusammenhält.» René Zipperlen, Der Sonntag
«Ich bin ganz begeistert von diesem Roman.» Konstanze Renner, dtv Lektorat
«Ein echter Alpkrimi, von man sich kaum mehr loszureissen vermag.» Ensuite
«Ein durch und durch faszinierender, atemberaubender Roman.» Heinrich Boxler, Kritiker
«Der Roman gewinnt durch die unterschiedlichen Zeitperspektiven eine geradezu unheimliche Spannung.» Innside, Oberösterreich
«Ein Highlight auf dem Buchmarkt.» Financial Times Deutschland
«Bis zur letzten Seite spannend.» Matthias Grätzer, Buchhandlung zur Schmidgasse, Zug
«Habe heute zum ersten Mal seit vielen, vielen, vielen Jahren wieder einmal ein ganzes Buch in einem Tag gelesen. Finde die Geschichte grossartig!» Marianne Flüeler, Verlegerin
«Stecke mitten im 'Graatzug' – und bin enttäuscht. Enttäuscht, dass ich jetzt arbeiten muss, denn der Roman ist SUPER!» Daniela Dobernigg, Buchhandlung Cohen+Dobernigg, Hamburg
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Urs Augstburger
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Der dritte und abschliessende Roman der Bergtrilogie von Urs Augstburger jetzt im Buchhandel.
Hier eine Vorschau: http://www.schriftsteller.net/wasserneu.mp4
Und hier die CHRONIK der Bergtrilogie.
Die Lesetour: komplett auf www.schriftsteller.net
Urs Augstburger inszeniert in der Familiensaga «Wässerwasser» den Kampf der Menschen gegen eine entfesselte Natur. Motive aus den beiden bisherigen Bergromanen «Schattwand» und «Graatzug» führen die Geschichte aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Presse- und andere Stimmen:
»Wässerwasser» ist eine Science-Fiction-Story mit mystischen Elementen, die die Lust des Technikfreaks Augstburger an der Ersinnung von Zukunftstechnologien ebenso deutlich spürbar werden lässt wie seine Faszination für die Bergwelt und die Traditionen und Mythen ihrer BewohnerInnen. Wie die ersten beiden Teile der Trilogie bewegt sich auch «Wässerwasser» auf zwei Zeitebenen - einer Vergangenheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts und einer Gegenwart in den 2040er Jahren. Drch stete zeitliche Rückblenden stellt der Autor nicht nur eine Verbindung zu den vorausgegangenen Romanen her, sondern bereichert seine Figuren zudem um die Dimension ihrer Vergangenheit. – Urs Augstburger ist kein Krimiautor, der Plot seiner Erpressungsgeschichte ist mässig spannend. So macht er von Anfang an kein Hehl um die Identität der Erpresser und lässt den Final Countdown im Flischwald zunächst ausfransen, um ihn schliesslich verzischeln zu lassen wie ein feuchtes Streichholz. Trotzdem besitzt sein Roman von der ersten Seite an eine solche Sogwirkung, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen möchte. Sein stimmiger Sprachrhythmus und die fast filmisch beschriebenen Bilder bauen eine atmosphärische Spannung auf, die ihresgleichen sucht. Und die Empathie des Autors mit seinen Charakteren sorgt dafür, dass Figuren wie die alte Lucrezia, unter deren runzliger Haut und altersweiser Schlagfertigkeit noch immer die rätselhafte, zarte und liebeshungrige junge Frau von einst durchscheint, lange nachwirken.
Parabel für die Schweiz
Das Bergdorf, das sich der Welt verweigert oder sich ihr durch Staudammbau und Tourismus öffnet, steht in Augstburgers Romanen parabelhaft für die Schweiz. Denn nirgendwo, so der Autor im Interview, spüre man den gesellschaftlichen Wandel so stark wie in den Bergen. Und so hat Augstburger sein düsteres, von aktuellen Klimaberichten inspiriertes Zukunftsszenario an fiktiven Orten in den Walliser Bergen angesiedelt. Doch trotz Katastrophenbildern und Seitenhieben auf Konzerne wie Nestlé (Agnes’ Widersacher, der Nahrungsmittelgigant Pure Water, beutet die Grundwasservorkommen verschiedener Kontinente aus und verkauft sie den Betrogenen in Flaschen) hat Augstburger sich nicht der Rolle des Weltverbesserers verschrieben. Der «exzessive Skifahrer» (Augstburger über Augstburger) zeigt sich vielmehr als fatalistischer Beobachter, der die Stirn ob der düsteren Zukunftsaussichten für seine Töchter sorgenvoll in Falten legt, um seinen «letzten Tanz auf dem Schnee» nichtsdestoweniger zu geniessen.« Maike van Schwamen, WOZ
»In Ramuz' Roman »Die grosse Angst in den Begen« bildet die Welt der Walliser Berge eine zuweilen unheimliche Kulisse. Aber die Berge selbst sind noch intakt. Das hat sich in Urs Augstburgers Science-Fiction-Bergroman »Wässerwasser« grundlegend geändert. Der Fels bröckelt. Wasser ist rar geworden. Die Hitze in den erwärmten Alpen des fortgeschrittenen 21. Jahrhunderts setzt den Figuren und alsbald auch dem Leser schwer zu. Auch Augstburgers Roman ließe sich mit Etikett »Regionalliteratur« versehen, doch was er schreibt, ist eine Parabel der Verweigerung: Wie lange kann der gutmeinende Einzelne den Interessen von Konzernen standhalten und sich ein privates Stück Eden bewahren?« Prisma, Wochenmagazin zur Zeitung, Köln, 43/2009
»Auch wer die beiden ersten Bücher der Bergtrilogie nicht gelesen hat, wird schnell in Augstburgers Welt hineingezogen. Schritt für Schritt llegt er die Vergangenheit frei und beschreibt atmosphärisch dicht die aus dem Gleichgewicht gekommene Natur - ohne dabei den Bezug zu unserer Zeit zu verlieren. Trotz einer düsteren Zukunft sind seine Figuren voller Hoffnung. Die Liebe steht der Endzeitstimmung mutig entgegen.« Schweizer Illustrierte
»Wässerwasser – Urs Augstburgers düstere Vision einer Schweiz im Wasser-Krieg: – Der Schriftsteller Urs Augstburger beendet seine Berg-Trilogie mit dem Roman «Wässerwasser». Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Gletscherschmelze projiziert er seine Familiensaga in die nahe Zukunft und entwirft das beklemmende Szenario einer Schweiz im Kampf um versiegendes Wasser. kulturplatz spricht mit dem Autor über die Aktualität seiner düsteren Vision.« Schweizer Fernsehen, kulturplatz, 21.10.2009
»Noch dauert es 40 Jahre bis zur Flut, mit der sich das Wasser der geschmolzenen Gletscher tödlich über das Tal ergiessen wird … Letzter Teil der phänomenalen Bergtrilogie des T. C. Boyle der Alpenliteratur« Annabelle
»Augstburger erzählt wie überall in seiner ungewöhnlichen und lesenswerten Alpensaga detailsatt, sprachfreudig und auf mehreren Zeitebenen. (...) Im Schlussstein seiner Bergroman-Trilogie macht der in Ennetbaden wohnhafte Augstburger die Erderwärmung katastrophal wahr. Die Gletscher sind kaum noch der Rede wert, die Skilifte Ruinen und Dürren, Erdrutsche, Feuerwalzen eine ständige Bedrohung. An den Strassen lauern schiesswütige Benzinpiraten, und gegen die Flüchtlingswelle sind selbst die Schutztruppen, deretwegen die Schweiz der EU beigetreten ist, machtlos.« Aargauer Zeitung
»Tatsächlich hat Urs Augstburger mit Walliser Themen Furore gemacht. Und zwar mit einer Roman-Trilogie. Die Stärke von Urs Augstburger ist es, dass er nicht nur einen intellektuellen Kriminalroman schreibt, sondern fast filmreif richtige Horrorvisionen beschreibt von unserer Klimazukunft. Und genau das macht dann seinen Krimi zu einem Thriller.« Radio Rottu, Im Originaldialekt hier zu hören: http://www.rro.ch/ee/index.php/literaturwelle
»In Wässerwasser schildert Urs Augstburger die Gründe, die unter anderem die fatale Gletscherschmelze in den Alpen mitverursachen – und welches in vierzig Jahren die Folgen sein werden. Wässerwasser handelt vom Kampf um das Luxusgut Wasser, von Wasserpiraterie und vom Schicksal alpiner Wellnessresorts – Zermatt, Leukerbad, Andermatt, Scuol, Arosa, Lenk, Riederalp, St. Moritz.« Berliner Literaturkritik.de
»Und weil das gut recherchierte Buch eher spannender Thriller als heimat tümelnde Öko-Bergpredigt ist, verzeiht man ihm gern die ein oder andere Schwäche. Das recht umfangreiche Personenensemble ist nämlich bisweilen etwas verwirrend und sorgt beim Lesen für Irritationen, weil man sich bis zuletzt immer wieder fragt, wer jetzt noch mal wer war. (Siehe CHRONIK zum Download. Anm. d. Red.) Außerdem haben die Sexszenen leider einen Tick zu viel Fremdschämpotenzial, Andeutungen wären wie so oft sexier gewesen. Aber egal, weil halb so wild und die perfekte Lektüre für den nächsten Bergurlaub. Geht aber auch am Strand oder ganz woanders.« www.wordpongwordpress.com
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