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Elisabeth Wandeler-Deck
Elisabeth Wandeler-Deck, geboren 1939, lebt als freischaffende Autorin und Publizistin in Zürich. Sie ist Mitautorin des Films «Die Farbe des Klangs des Bildes der Stadt». Zuletzt erschienen sind 1996 «Zählweisen: Regeln des Tennisspiels» (Illustrationen: Yves Netzhammer) im Verlag Ricco Bilger, und 1997 «Controcantos». Für einen Text zu Sonja Sekula erhielt sie in St. Florian bei Linz den zweiten Preis der Floriana 98 zugesprochen. 1999 erhielt sie einen Literaturpreis der Innerschweiz.
2004 erschien der neue Titel «Piraten. Haitianische Topografien».
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Piraten. Haitianische Topographien
Am 1. Januar 2004 feiert Haiti den zweihundertsten Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Sklaven folgten dem Aufruf der französischen Revolution!
«Piraten. Haitianische Topographien» setzt mit einer Reminiszenz aus «Von einem Schiff zu singen» ein, dem ersten Titel von Elisabeth Wandeler-Deck, der 1999 im bilgerverlag erschienen ist. Diese Reminiszenz spielt wiederum auf den Film «soigne ta droite» (1987) an, der als Godards filmische Auseinandersetzung mit Dostojewskijs «Der Idiot» verstanden werden kann.
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Zählweisen: Regeln des Tennisspiels.
Dieses Spiel, das seit Jahren die Massen bewegt als Metapher für den Raum, für das Dazwischen, in dem ein jedes Objekt des Begehrens eine Strecke zurücklegen muss, um Spuren zu hinterlassen: im roten Sand. Der Eros eines Ballwechsels, gespiegelt im Netz. Ein Mann im Flur kann es sein, nicht irgendwo, aber vielleicht auch in Indien, auf See oder in Shannon Thule Neufundland. Aufschlag, Satz und Tod.
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Von einem Schiff zu singen
Ein Boot ohne Ruder und Segel, drei Marien: Elisabeth Wandeler-Deck greift einen alten Mythos aus Südfrankreich auf und entwirft eine heutige Geschichte von vielfacher Wahrnehmung.
«Das Lesen wird zum Abenteuer, wenn man die Unschärfen aushält, Linien im Bewusstsein hält, die sich auf spätere Folien legen lassen - bis sich das Bild formt. Bis eine Liebesgeschichte lesbar wird, von einem Telefonierer, bis die Geschichte vom Entstehen des Films sich als eine Poetologie des Abbildens von Wirklichkeit und des gleichzeitigen Hereinholens von wissenschaftlichen (soziologischen, historischen, demographischen) Anschauungen und Erkenntnissen, von mythischem Wissen und Legendenstoff erweist.» Besser als der Kritiker Urs Bugmann kann das wunderbare Buch von Elisabeth Wandeler-Deck nicht beschrieben werden.
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