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Dieter Zwicky

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/ P O R T R A I T
Biographie
Dieter Zwicky Copyright Rita Palanikumar 2006
Dieter Zwicky wurde 1957 geboren. Er lebt und schreibt seit 2004 in Uster.
2002 erschien die Prosasammlung «Der Schwan die Ratte in mir».
2006 erscheint der Prosaband «Reizkers Entdeckung».
2006 ZKB Schillerpreis 2006 für «Reizkers Entdeckung».
/ T E R M I N
ZKB Schillerpreis 2006 an Dieter Zwicky
Dieter Zwicky erhält den mit 10000 Franken dotierten ZKB Schillerpreis für seinen Prosaband «Reizkers Entdeckung». Wir gratulieren.
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/ B U C H
Cotonville. Mein afrikanisches Jubeljahr
DIETER ZWICKY, eine der markanten zeitgenössischen Schriftsteller aus der Schweiz stellt nach zwei Prosabänden eine erste lange Erzählung vor: COTONVILLE. MEIN AFRIKANISCHES JUBELJAHR, jene Erzählung, deren Anfang er in seiner mittlerweile legendär zu nennenden Lesung am Bachmannpreis 2007 vorgelesen hat. Lange heimlicher Favorit auf den Preis, dann aber der Mutlosigkeit der Jury zum Opfer gefallen. DIETER ZWICKY hat sich jedenfalls mit jener Lesung definitiv in die literarische Welt 'eingeschrieben'. Jetzt liegt die gesamte Erzählung vor: auf 116



»Nach zwei trüben Familiendramen hatte Dieter Zwicky aus Uster quittengelbe Phantasie und afrikanisch-alpine Sprachlust ins Spiel gebracht. Das ganze Wettlesen hindurch hatten Dieter Zwickys tiefgelbe Sehnsuchtsfrüchte aus dem Aostatal, die vierkernigen, vierfach geherzten Quitten, nicht zu leuchten aufgehört.« Diese mit Begeisterung gleichzusetzenden Sätze schrieb die deutsche Literaturkritikerin Katrin Hillgruber.



Textauszug: »Heute weiss ich, dass solches Schweigen in Cotonville mein Handwerk verändert, verfeinert hat. Ich weiss jetzt, warum mich der Mann neben der Eierkartonbeige lange gemustert hat. Ja, ich weiss sogar, wieso ich mich auf die genannte Anstellung überhaupt eingelassen hatte, Monate vor diesem grossen Schweigen, in Uppsala, als ich im Taxi erstmals von Herrn Tschalchow erfahren hatte durch Reeti, den Taxi-fahrenden Finnen, welcher mich in übertriebener Hast und ohne Unterbruch dunkelgelbe Zigaretten rauchend durch jenen Vorort schleuste, in dem ich die Verabredung mit Piller hatte – aber dies führt jetzt zu weit. (...)«







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/ P R E S S E S T I M M E N
Begeisterte Zwicky-Rezension in der NZZ am Sonntag
«Wer Zwickys Geschichten kennt, hat wieder einen Grund weniger, über die Schweizer Literatur zu jammern.» Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 23.4.2006
/ P R E S S E S T I M M E N
Manfred Papst (NZZ am Sonntag) über Dieter Zwicky
Anlässlich der legendären Buchpremiere von «Reizkers Entdeckung» in der Lebewohlfabrik Zürich (7. April 2006) sagte der Literaturkritiker Manfred Papst dies:
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/ I N T E R V I E W S   U N D   G E S P R ä C H E
Dieter Zwicky trifft Werner Kofler
Als Einstimmung auf «Reizkers Entdeckung» das folgende Gespräch, das die Journalistin Ursula von Arx im Zug von Leukerbad nach Zürich mitgeschrieben hat (Juli 2002, NZZ Folio)
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/ I N T E R V I E W S   U N D   G E S P R ä C H E
Interview mit Dieter Zwicky 4. Dezember 2001
RB: Was unterscheidet das Unterwegssein zu Fuss von allen anderen Arten der Fortbewegung?
DZ: Gehe ich zu Fuss, sickert zumindest noch sekundenweise die Entlastung ins in Sachen Aufnahmekapazität erschöpfte System, dass physischer Stillstand die ideale, die angemessene Art der Fortbewegung wäre.
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