Der Berg, die Wüste, der Himmel, das Meer
Schweizer Literaturen im bilgerverlag
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Olivier Sillig
Schule der Gaukler
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Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer und Claudia Steinitz.
Originaltitel: La Cire perdue, erschienen 2009 bei Bernard Campiche Editeur.
Erscheint: März 2010
»Herrreinspaziert, meine Damen und Herren, kommen Sie näher, betreten Sie das Zelt! In diesem Monat März des Jahres 1492 wird Ihnen der weit herumgekommene Gaukler Hardouin DAS DING offenbaren, einen jugendlichen Hermaphroditen in einer mit Spiritus gefüllten Glasflasche.«
Mit Schule der Gaukler, im Frühjahr 2009 auf Französisch erschienen, hat Olivier Sillig einen äusserst mutigen und in allen Farbtönen schillernden Roman geschrieben, der die Jahrmarktswelt des ausgehenden Mittelalters heraufbeschwört, dabei aber auf verblüffend subtile Art, wie immer wieder in seinem bisherigen Werk, einen Aspekt seiner Auseinandersetzung mit sexuellen Identitäten thematisiert. Hier geht es auch um die (Grenz)Frage der Beziehungen zwischen Erwachsenen (Hardouin, dem häretischen Gelehrten und Gaukler) und Kindern/Jugendlichen (Juan und Tiécelin, seinen Schützlingen).
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Christoph Simon
Spaziergänger Zbinden
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JETZT IM BUCHHANDEL!
Zehn Jahre nach seinem Debüt mit dem Kultroman Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen schreibt Christoph Simon ein Meisterwerk.
Gestatten: Lukas Zbinden – Spaziergänger und Liebender.
Christoph Simons kluger und filigran komponierter Roman Spaziergänger Zbinden ist eine hinreissende Liebesgeschichte. Am Arm des Zivildienstleistenden Kâzim begibt sich der 87-jährige Lukas Zbinden auf seine Weltenreise durchs Betagtenheim. Treppe um Treppe, Stockwerk um Stockwerk zieht es den leidenschaftlichen Spaziergänger Zbinden hinaus auf die Wege, auf denen er ein Leben lang an der Seite seiner Emilie dem Sinn des Lebens nachgespürt hat. Nach und nach lernen wir einen sanftmütigen und geistreichen Mann kennen, der glaubt, seinem Begleiter die Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens anzuvertrauen, in Wahrheit aber die stille, herzbewegende Geschichte der Liebe zu seiner verstorbenen Emilie erzählt.
Presse- und andere Stimmen
»Dieser Lukas Zbinden hat seinen Beruf als Mensch (vielleicht eher eine Berufung?) nicht verfehlt. Christoph Simon ist sein kongenialer Erzähler. Man legt das Buch zur Seite. Und ist für einen Moment glücklich.« Gregor Keuschnig, www.glanzundelend.de
»Spaziergänger Zbinden oder wie man die Liebe lebenslang macht. Ein stiller Roman über das Alter und zärtliche Liebe.« Radio DRS 1, Regionaljournal
»Ich bin völlig fasziniert von Christoph Simons neuem Roman. (...) Es ist Christoph Simon gelungen, mit leichter Sprache und viel Optimismus einen Text zu schreiben, der berührt und einen doch glücklich zurücklässt. Ich freue mich darauf, den Roman einem grösseren Kreis ins Bewusstsein zu rücken. Sie spüren, dass sie es mit einem ausserordentlich feinfühligen, optimistischen Roman zu tun haben. Wenn Literatur etwas in uns verändern kann, so dürfte es bei der Lektüre eines solchen Textes geschehen.« Heinrich Boxler, Bibliotheksempfehlungen
»Spazieren heißt: Aneignung der Welt. – Christoph Simon hat sich mit diesem Buch nicht ganz neu aber ziemlich neu erfunden, hat aber vor allem (nach Franz Obrist) einen neuen wunderbaren Helden geschaffen. (...) Es geht also um große Themen: um die Liebe des Lebens, um Vater-Sohn-Konflikte, Schuldgefühle, um Versöhnung und um die Leidenschaft, die einen aufrecht erhält. Das Spazieren, so will es die Leidenschaft, wird offensiv, unermüdlich und überschwänglich propagiert, die anderen Themen werden subtil eingeflochten in den Text. (...) Der Roman schafft es zu rühren, er geht tief und unterhält gleichzeitig und das ist eine Kunst.« Markus Köhle, Schweizer Monatshefte
»Dieser Zbinden ist, wenn wir ihn denn mit berühmten Spaziergängern in der Literatur vergleichen wollen, kein die Randzonen der Gesellschaft bevorzugender Sonderling wie bei Robert Walser; er ist auch kein an sich und der Welt leidender, stur durch die Gegend stampfender Wüterich wie bei Thomas Bernhard. Lukas Zbinden ist gelassen, voller Schalk und von überfliessender Beredsamkeit. (...) Christoph Simon hat einen auf den ersten Blick überraschend grossen Sprung getan. Dabei hat er sich von einer Begegnung mit dem 2008 verstorbenen Gerhard Meier zu seiner Spaziergängerfigur anregen lassen. So wie der in sich ruhende Meier im provinziellen Niederbipp mit seinen knorrigen Figuren die grosse Welt im ländlichen Mikrokosmos spiegelte, so beherrscht Lukas Zbinden die Kunst, sich auf Spaziergängen nicht zu langweilen, inder er den gleichen Gegenstand wie am Vortag betrachtet, sich aber dabei etwas anderes denkt.« Alexander Sury, Der Bund
»Christoph Simon brilliert mit seinem vierten Roman. Es ist eine einfühlsam und klug komponierte Geschichte voll warmherzigem Humor. Der wackere Zbinden wächst einem sofort ans Herz.« Wolfgang Bortlik, 20Minuten
»Christoph Simon ist erwachsen geworden. In seinem vierten Roman wagt sich der Berner an die grossen Gefühle heran. (...) In seinem filigranen, vielleicht nicht sehr zeitgemäss leisen Buch setzt er sich damit auseinander, was das Leben lebenswert macht.« Anne-Sophie Scholl, BernerZeitung
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Simon Froehling
Lange Nächte Tag
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JETZT IM BUCHHANDEL!
Der Debütroman von Simon Froehling: Ein wütendes, skandalöses, ungemein zärtliches Buch.
»Patrick und Jirka, beide um die Dreissig, sind erst seit kurzem ein Paar, als ihre Liebe dramatisch auf die Probe gestellt wird: Jirka hat sich unmittelbar nach der ersten gemeinsamen Nacht mit HIV angesteckt – eine existenzielle Bedrohung für beide, die Fragen aufwirft nach Schicksal und Zufall, nach Verantwortung und Schuld.
LANGE NÄCHTE TAG, der erste Roman von Simon Froehling, erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Patrick, und stellt so der wuchtigen Anlage des Stoffes eine subjektive Wahrheit entgegen, die sich der Ich-Erzähler Bild für Bild, Augenblick für Augenblick vergegenwärtigt, um gleichsam in Slow Motion abzuspulen, was eben kein Film ist, sondern ein stetes Umkreisen des blinden Flecks – dessen was nicht erzählbar ist, sich letztlich dem Verstehen entzieht. Distanz und Nähe, eine beinahe obsessive Wahrnehmungsgenauigkeit, gepaart mit eigentümlicher Blindheit für das, was im Rückblick offensichtlich scheint: sie bilden das Raster des Erzählens, das mit Lust und Verve nicht nur die Liebesgeschichte beleuchtet, sondern auch den Unfalltod der Schwester, die Zumutungen der Arbeitswelt, die prekäre Idylle einer Hausgemeinschaft oder die städtische Schwulenszene, die mit dem schwierigen Heranwachsen auf dem Land nur scheinbar kontrastiert.
Mit LANGE NÄCHTE TAG gelingt dem jungen Dramatiker Simon Froehling ein beeindruckendes Debut als Romanautor.« Ruth Schweikert, Schriftstellerin
Presse- und andere Stimmen
»Ein grosser Debütroman.« Volker Wuttke, www.gaybooks.de
»Simon Froehling schildert die Ereignisse dieser wenigen Wochen, in denen Patrick und Jirka von einem übermächtigen Schicksal aneinandergekettet werden, in kurzen Szenen, die geschickt voraus- und zurückblenden und dem Leser immer nur allmählich Einblick gewähren in die Zusammenhänge der verschiedenen Ereignisse. So fügt sich nach und nach die Geschichte eines Wintermärchens zusammen, das erst eine Wendung zum schrecklichen Albtraum zu nehmen scheint und schliesslich in ein bitter-süsses, doch keineswegs kitschiges Ende mündet.« Roman Bucheli, NZZ
»Mit schlichter und präziser Sprache erzählt der 31-jährige Schweizer die packende Geschichte einer aus der Kontrolle geratenen Beziehung.« Armin Ceric, Timm TV
»EIN PATCHWORK voller Bilder: vom Land und von der Stadt, der schwulen Szene, dem schwulen Sex wie der schwulen Liebe . . . zarte Beobachtungen wechseln mit weniger zarten Handlungen. Froehling tut dies mit einer ausgesprochen rhythmisierten Sprache und mit schlichten Worten. Die aber geben der Geschichte Gewicht. – Ein beachtliches Debüt.« Marco Guetg, Mittellandzeitung
»Beeindruckend schön ist Froehlings Sprache, die einerseits schlicht und präzise ist und dabei die Geschichte zügig voran treibt. Andererseits lässt diese Sprache durch ihren ständigen stilistischen Wechsel eine immer wieder fast traumhafte Anmutung entstehen, die die Intensität der Schilderung enorm steigert. (...) Von diesen außergewöhnlichen, völlig unerwarteten Wendungen zur Intimität lebt dieser Roman, der zu Recht den Untertitel >Liebesroman< führt. Und das, gerade weil von Liebe fast nie die Rede ist, schon gar nicht als romantischem Gefühl, und weil Beteuerungen der Zuneigung von Patrick oder Jirko fast völlig fehlen. »Lange Nächte Tag« ist viel zu ehrlich und zu unverstellt schön, als dass an solche Hülsen Worte verschwendet würden.« Veit Georg Schmidt, Buchhandlung Löwenherz, Wien
»Froehling ist mit diesem Roman ein furioser Wurf gelungen, der für Diskussionszündstoff sorgen wird!« Angelo Algieri, Die Berliner Literaturkritik
»Grosse Fragen eindringlich beschrieben.« Thierry Frochaux, P.S.
»Nähe und Distanz, der Wunsch nach der nicht mit dem Leben zu vereinbarenden Symbiose, das hilflose Entsetzen, das mit dieser Einsicht einhergeht, sind die einnehmenden Themen im Debütroman des Schweizer Dramatikers Simon Froehling.« Radio DRS 3
»Simon Froehling hat ein zeitgenössisches Romandébut vorgelegt, das nie schnelllebig ist. Ein brisantes Buch, das immer den richtigen Ton trifft - inhaltlich und sprachlich gleichermassen zart wie heftig.« Tania Kummer, DRS 3
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Urs Augstburger
Wässerwasser
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Der dritte und abschliessende Roman der Bergtrilogie von Urs Augstburger jetzt im Buchhandel.
Hier eine Vorschau: http://www.schriftsteller.net/wasserneu.mp4
Und hier die CHRONIK der Bergtrilogie.
Die Lesetour: komplett auf www.schriftsteller.net
Urs Augstburger inszeniert in der Familiensaga «Wässerwasser» den Kampf der Menschen gegen eine entfesselte Natur. Motive aus den beiden bisherigen Bergromanen «Schattwand» und «Graatzug» führen die Geschichte aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Presse- und andere Stimmen:
»Wässerwasser» ist eine Science-Fiction-Story mit mystischen Elementen, die die Lust des Technikfreaks Augstburger an der Ersinnung von Zukunftstechnologien ebenso deutlich spürbar werden lässt wie seine Faszination für die Bergwelt und die Traditionen und Mythen ihrer BewohnerInnen. Wie die ersten beiden Teile der Trilogie bewegt sich auch «Wässerwasser» auf zwei Zeitebenen - einer Vergangenheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts und einer Gegenwart in den 2040er Jahren. Drch stete zeitliche Rückblenden stellt der Autor nicht nur eine Verbindung zu den vorausgegangenen Romanen her, sondern bereichert seine Figuren zudem um die Dimension ihrer Vergangenheit. – Urs Augstburger ist kein Krimiautor, der Plot seiner Erpressungsgeschichte ist mässig spannend. So macht er von Anfang an kein Hehl um die Identität der Erpresser und lässt den Final Countdown im Flischwald zunächst ausfransen, um ihn schliesslich verzischeln zu lassen wie ein feuchtes Streichholz. Trotzdem besitzt sein Roman von der ersten Seite an eine solche Sogwirkung, dass man ihn nicht mehr aus der Hand legen möchte. Sein stimmiger Sprachrhythmus und die fast filmisch beschriebenen Bilder bauen eine atmosphärische Spannung auf, die ihresgleichen sucht. Und die Empathie des Autors mit seinen Charakteren sorgt dafür, dass Figuren wie die alte Lucrezia, unter deren runzliger Haut und altersweiser Schlagfertigkeit noch immer die rätselhafte, zarte und liebeshungrige junge Frau von einst durchscheint, lange nachwirken.
Parabel für die Schweiz
Das Bergdorf, das sich der Welt verweigert oder sich ihr durch Staudammbau und Tourismus öffnet, steht in Augstburgers Romanen parabelhaft für die Schweiz. Denn nirgendwo, so der Autor im Interview, spüre man den gesellschaftlichen Wandel so stark wie in den Bergen. Und so hat Augstburger sein düsteres, von aktuellen Klimaberichten inspiriertes Zukunftsszenario an fiktiven Orten in den Walliser Bergen angesiedelt. Doch trotz Katastrophenbildern und Seitenhieben auf Konzerne wie Nestlé (Agnes’ Widersacher, der Nahrungsmittelgigant Pure Water, beutet die Grundwasservorkommen verschiedener Kontinente aus und verkauft sie den Betrogenen in Flaschen) hat Augstburger sich nicht der Rolle des Weltverbesserers verschrieben. Der «exzessive Skifahrer» (Augstburger über Augstburger) zeigt sich vielmehr als fatalistischer Beobachter, der die Stirn ob der düsteren Zukunftsaussichten für seine Töchter sorgenvoll in Falten legt, um seinen «letzten Tanz auf dem Schnee» nichtsdestoweniger zu geniessen.« Maike van Schwamen, WOZ
»In Ramuz' Roman »Die grosse Angst in den Begen« bildet die Welt der Walliser Berge eine zuweilen unheimliche Kulisse. Aber die Berge selbst sind noch intakt. Das hat sich in Urs Augstburgers Science-Fiction-Bergroman »Wässerwasser« grundlegend geändert. Der Fels bröckelt. Wasser ist rar geworden. Die Hitze in den erwärmten Alpen des fortgeschrittenen 21. Jahrhunderts setzt den Figuren und alsbald auch dem Leser schwer zu. Auch Augstburgers Roman ließe sich mit Etikett »Regionalliteratur« versehen, doch was er schreibt, ist eine Parabel der Verweigerung: Wie lange kann der gutmeinende Einzelne den Interessen von Konzernen standhalten und sich ein privates Stück Eden bewahren?« Prisma, Wochenmagazin zur Zeitung, Köln, 43/2009
»Auch wer die beiden ersten Bücher der Bergtrilogie nicht gelesen hat, wird schnell in Augstburgers Welt hineingezogen. Schritt für Schritt llegt er die Vergangenheit frei und beschreibt atmosphärisch dicht die aus dem Gleichgewicht gekommene Natur - ohne dabei den Bezug zu unserer Zeit zu verlieren. Trotz einer düsteren Zukunft sind seine Figuren voller Hoffnung. Die Liebe steht der Endzeitstimmung mutig entgegen.« Schweizer Illustrierte
»Wässerwasser – Urs Augstburgers düstere Vision einer Schweiz im Wasser-Krieg: – Der Schriftsteller Urs Augstburger beendet seine Berg-Trilogie mit dem Roman «Wässerwasser». Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Gletscherschmelze projiziert er seine Familiensaga in die nahe Zukunft und entwirft das beklemmende Szenario einer Schweiz im Kampf um versiegendes Wasser. kulturplatz spricht mit dem Autor über die Aktualität seiner düsteren Vision.« Schweizer Fernsehen, kulturplatz, 21.10.2009
»Noch dauert es 40 Jahre bis zur Flut, mit der sich das Wasser der geschmolzenen Gletscher tödlich über das Tal ergiessen wird … Letzter Teil der phänomenalen Bergtrilogie des T. C. Boyle der Alpenliteratur« Annabelle
»Augstburger erzählt wie überall in seiner ungewöhnlichen und lesenswerten Alpensaga detailsatt, sprachfreudig und auf mehreren Zeitebenen. (...) Im Schlussstein seiner Bergroman-Trilogie macht der in Ennetbaden wohnhafte Augstburger die Erderwärmung katastrophal wahr. Die Gletscher sind kaum noch der Rede wert, die Skilifte Ruinen und Dürren, Erdrutsche, Feuerwalzen eine ständige Bedrohung. An den Strassen lauern schiesswütige Benzinpiraten, und gegen die Flüchtlingswelle sind selbst die Schutztruppen, deretwegen die Schweiz der EU beigetreten ist, machtlos.« Aargauer Zeitung
»Tatsächlich hat Urs Augstburger mit Walliser Themen Furore gemacht. Und zwar mit einer Roman-Trilogie. Die Stärke von Urs Augstburger ist es, dass er nicht nur einen intellektuellen Kriminalroman schreibt, sondern fast filmreif richtige Horrorvisionen beschreibt von unserer Klimazukunft. Und genau das macht dann seinen Krimi zu einem Thriller.« Radio Rottu, Im Originaldialekt hier zu hören: http://www.rro.ch/ee/index.php/literaturwelle
»In Wässerwasser schildert Urs Augstburger die Gründe, die unter anderem die fatale Gletscherschmelze in den Alpen mitverursachen – und welches in vierzig Jahren die Folgen sein werden. Wässerwasser handelt vom Kampf um das Luxusgut Wasser, von Wasserpiraterie und vom Schicksal alpiner Wellnessresorts – Zermatt, Leukerbad, Andermatt, Scuol, Arosa, Lenk, Riederalp, St. Moritz.« Berliner Literaturkritik.de
»Und weil das gut recherchierte Buch eher spannender Thriller als heimat tümelnde Öko-Bergpredigt ist, verzeiht man ihm gern die ein oder andere Schwäche. Das recht umfangreiche Personenensemble ist nämlich bisweilen etwas verwirrend und sorgt beim Lesen für Irritationen, weil man sich bis zuletzt immer wieder fragt, wer jetzt noch mal wer war. (Siehe CHRONIK zum Download. Anm. d. Red.) Außerdem haben die Sexszenen leider einen Tick zu viel Fremdschämpotenzial, Andeutungen wären wie so oft sexier gewesen. Aber egal, weil halb so wild und die perfekte Lektüre für den nächsten Bergurlaub. Geht aber auch am Strand oder ganz woanders.« www.wordpongwordpress.com
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Anne Cuneo
Zaïda
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Erste Stimmen:
»»Zaïda ist eine Liebes- und eine Befreiungsgeschichte. (...) Das ist nicht die postmodern übliche Auseinandersetzung mit sich selbst, sondern ein historisch-imaginativer Rückblick auf eine Zeit, als an Fortschritt und Entwicklung noch geglaubt wurde. (...) Solange Schweizer Literatur solche Stoffe zu bieten hat, soll auch und gerade in Krisenzeiten niemand resignieren.« Claudio Steiger, Tagesanzeiger
»Die Geschichte einer starken Frau, die bis ins hohe Alter als Ärztin und Psychoanalytikerin arbeitet und die zum Teil auf der Biografie ihrer Großmutter basiert, fasst Cuneo in ein hochpolitisches und intensiv recherchiertes Stück Zeitgeschichte des späten 19. und 20. Jahrhunderts.« Badische Zeitung, 1.12.2009
»Das Buch ist eine wahre Perle unter den diesjährigen Neuerscheinungen. (...) Zaïda kann als historischer Romanen gelesen werden. Allerdings geht es nicht nur um die Ereignisse einer bestimmten Epoche, sondern auch um die Ideengeschichte, die Entwicklung der Psychologie seit Freud und um den gesellschaftlichen Wandel innerhalb eines langen Menschenlebens.« Heinrich Boxler, Rezensent fürs Bibliothekenwesen
»ZAIDA hat mir wunderbar gefallen! Ich habe es in einem Schlurz gelesen, war immer wieder fasziniert, berührt und mitten in der Geschichte drin.« Marina Villa, Radio DRS, Focus
»Anne Cuneo hat sich ernsthaft ins Bild gesetzt und ist offensichtlich vertraut mit den Örtlichkeiten im Dreieck Grossbritannien-Italien-Schweiz. (...) Die Anbindung der Begebnisse an ein individuelles Frauenschicksal schafft für die Leser Nähe, Anschaulichkeit, Farbe, Dramatik.« Der Bund, Charles Cornu
»Tatsächlich ein \\\'pralles Leben\\\'.« Aargauer Zeitung, Marco Guetg
»Anne Cuneo legt mit ZAÏDA einen überwältigenden Epochenroman vor. Die Geschichte über Zaïda, die Ende des 19. Jahrhunderts als eine der ersten Frauen Medizin studiert, ist pralles Leben auf fast 600 Seiten.« Nina Kobelt, NEWS
»Ich möchte mich doch noch ganz herzlich bedanken für die beiden Leseexemplare von Zaïda. Eine junge Kollegin hat sich buchstäblich auf das eine gestürzt, ich habe das andere genommen und bin begeistert.- Wir werden es sicher gut verkaufen.» Mei Hubacher, Buchhandlung Stauffacher, Bern
»Mit grosser Begeisterung habe ich das Buch gelesen.« Mengia Cincera, Buchhandlung Scriptum, Dietikon
»Ich habe ZAÏDA gelesen und finde es ein ganz tolles Buch.« Annemarie Pfister, Buchhandlung, Basel
»ZAÏDA lässt einem nicht mehr los. Schade nur, dass ich mich bis heute Abend gedulden muss um weiterzulesen.« Brigitte Vetter, Buchhandlung Vetter, Basel
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Marie-Jeanne Urech
Mein sehr lieber Herr Schönengel
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Übersetzung: Claudia Steinitz
Der Verlag verdankt die Finanzierung der Übersetzung der Stiftung PRO HELVETIA.
Originaltitel: Le syndrome de la tête qui tombe
Verlag der französischen Originalausgabe: L'Aire, Vevey
JETZT IM BUCHHANDEL!
236 Seiten, fleurs de benbil II IX, broschiert, Auflage: 1000
Presse- und andere Stimmen
»Ein Meisterwerk des Absurden.« 20Minuten, 1.12.2009
»Tee von der Kuh« - Die „Bude“ ist eine Fabrik, als hätten Franz Kafka und Boris Vian sie nach geteilten Joints ersonnen: 16 Etagen, oben ein Raum mit 13 Kilometer Durchmesser, im Keller Arbeiter, ein Aufseher und eine Kuh, die Tee ausgibt. Aber eigentlich kommt es nur auf einen Mann an, der aufsteigende Linien zeichnet, anmutig und präzise… Die Schweizerin Marie-Jeanne Urech entwirft in Mein sehr lieber Herr Schönengel eine surreale kleine Hölle, veredelt mit einer zartbitteren Romanze und einer lukullischen Revolte. STERN, 3.9.2009
»Ein magisch-nüchterner Albtraum. – Der Autorin gelingt es, den Horror nüchtern und zugleich voller Exzentrik zu schildern. Die graue Bude erhält immer mehr Farbkleckse. Das macht die naive und zugleich hoch philosophische Geschichte wunderbar poetisch.« SFD, Mirjam Comtesse
»Smells like Franz Kafka? Ja und nein. Ausreichend absurd ist das Buch, die Sprache ist klar, ganz wie beim grandiosen Prager. Aber anders als Kafka, von dem Albert Camus meint, dass die Größe seines Werks darin bestünde, dass es alle Möglichkeiten anbiete und keine bestätige, spricht Urech nicht nur in Rätseln: Ihre Schilderung der „Bude“ gibt eine hervorragende Parabel für eine ganze Reihe von Unternehmen ab – solche, die jeder Angestellte irgendwann mal während seiner Arbeitnehmerexistenz kennengelernt haben wird. Und bestimmt noch viel mehr solche, deren fatales Gemisch aus Größenwahn und Inkompetenz durch die jüngste Finanzkrise ans Tageslicht kam. – Gutes Buch übrigens.« http://wordpong.wordpress.com
»Wow!« Viktor Bänziger, El Lokal, Hsg. R.E.S.P.E.C.T.
»Ein wahres Lesefest. Da ist eine Autorin am Werk, die es versteht, Fantasie, Intelligenz und Wortgewalt – im doppelten Sinne – in einen Topf zu werfen, gut mischen und damit eine neue Welt malen zu können. Mein sehr lieber Herr Schönengel ist ein Rezept für die sanfte Revolte und so ein Muss für KuscherInnen.« Tania Kummer, Radio DRS3
»Es ist ein wunderliches Vergnügen, das kleine Buch von Marie-Jeanne Urech. Der Herr Schönengel schleicht sich einem ins Herz, dass man ihn nur noch knuddeln möchte. (...) Marie-Jeanne Urech wirft ihren Blick auf eine absurde Arbeitswelt, bar jeden Sinnes. Sie tut dies mit einer Leichtigkeit, die einen erst recht klamm werden lässt und vergisst doch nicht Gefühl und Liebe.« Schweizer Buchhandel, Martin Walker
»Das ist mal ein kleines durchgedrehtes Buch. Die junge Schriftstellerin Marie-Jeanne Urech bedient sich einer wunderbar poetischen Sprache und die Übersetzerin leistet eine sehr gute Arbeit.« Dorota Federer, www.bibliophilin.de
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Daniel Goetsch
Herz aus Sand
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HERZ AUS SAND auf der - HOTLIST2009 - der deutschsprachigen Independentverlage!
Presse- und andere Stimmen
»Wie der Autor Daniel Goetsch den großen politischen Zusammenhang (die UN-Mission) mit dem persönlichen Leben des Protagonisten verknüpft, wie er das alltägliche Leben im Wüstencamp und die verflossenen Illusionen der Vergangenheit schildert, ist bewundernswert und mitreißend.« FAZ-online, Jörg Pinnow, 1.10.2009
»Grandios beschreibt Daniel Goetsch, wie die Tage unter der flimmernden Hitze dahinplätschern und wie die 'Internationalen' angesichts der Aussichtslosigkeit ihrer Aufgabe in Zynismus und Selbstmitleid verfallen. Dem Dramatiker sowie Hörspiel- und Romanautoren Goetsch gelingt es, die persönliche Geschichte seines Protagonisten fesselnd mit einem politischen Thema zu verknüpfen.« Berner Zeitung, Mirjam Comtesse, 10.9.2009
»HERZ AUS SAND von Daniel Goetsch - ein grossartiges Buch, herzlichen Glückwunsch!« Alex Capus, Schriftsteller, 12.8.2009
»Eines der besten Schweizer Bücher der letzten Jahre.« Kulturplatz, Schweizer Fernsehen, 22.7.2009
»Ein sehr beachtlicher Roman eines Schweizers über Afrika: Ein Flüchtligscamp in der Westsahara mit internationalen Helfern und Soldaten der UNO. Es herrscht eine paranoide Atmosphäre des Misstrauens. In den labyrinthischen Verhältnissen des Camps versickern die politischen und humanitären Ambitionen. Goetsch erzählt dicht, gemischt mit politischen Reflexionen, namentlich zur Theorie Carl Schmitts.« Hubert Winkels, Alfred-Kerr-Preisträger im Börsenblatt, Magazin für den deutschen Buchhandel, August 2009
»Ein in intensiven Farben leuchtender, literarisch anspruchsvoller, politisch hellwacher Roman. Respekt!« Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 20.7.2009
»Ich habe Goetschs Herz aus Sand gelesen und es sehr genossen. Ein wirklich bewundernswerter Autor.« pociao, september 2009
»Goetsch gelingt es, ein hochaktuelles, politisches Thema intelligent und spannend mit der individuellen Geschichte seines Romanhelden zu verknüpfen. (...) Herz aus Sand ist zugleich: ehrgeizig, politisch und auf eigenartige Weise berührend.« Alice Werner, Neue Luzerner Zeitung, 16.7.2009
»Der Schweizer Dramatiker und Romanautor Daniel Goetsch erzählt in einer glasklaren, selbst quasi abgebrühten Sprache. Die Sätze sind schnell und kurz. Lapidar und gleichmütig wie das Warten auf Nachlassen der Mittagshitze wird gestorben, gesoffen und rumgehurt. Mit Dunckers gespenstischer Beerdigung mitten in der Nacht beginnt dieser kluge, zynische, weise Roman.« Sabine Vogel, Berliner Zeitung, 16.7.2009
» Goetschs Gourrama – Ambitioniert, anspruchsvoll und überaus spannend. Herz aus Sand ist ein politischer Roman - und eine Parabel auf die Angstgesellschaft im Lager. (...) Wie in allen seinen Romanen hat Goetsch politisch-philosophische Grundsatzfragen und individuelle Sinnfragen geschickt ineinander verwoben, das Metaphorische steht bei ihm immer neben dem Konkreten. (...) Man kann Herz aus Sand als Parabel auf die Perversion der Utopie lesen oder als Warnung vor dem Faschismus, den die Angst immer wieder neu gebiert. Man kann diesen ambitionierten, anspruchsvoll konstruierten und überaus spannenden Roman aber auch einfach als traurige Liebesgeschichte lesen. Der Titel klingt vielleicht etwas kitschig. Aber schließlich löst sich die Utopie der Liebe genauso auf wie das Herz aus Sand, das man im Urlaub in den Sand zeichnet. Am Strand, in Afrika, zum Beispiel.« Ingo Arend, FREITAG, 31.4.2009
»Goetschs vierter Roman, „Herz aus Sand“, ist gerade im verdienstvollen Schweizer Bilgerverlag erschienen und erzählt eine hochaktuelle und beeindruckende Geschichte – eine Parabel über den Umgang mit unseren moralischen und politischen Ansprüchen. (...) Mit ausgeklügelter Dramaturgie führt Goetsch die beiden Erzählebenen, das Vergangene und das Jetzt, im Scheitern zusammen. In der Liebesbeziehung wie im großen politischen Zusammenhang, der sich im Soziotop der Mission wiederholt.« Bettina Hesse, WDR5, 11.4.2009
»Ein Buch, das aufwühlt und zum Augenöffner wird. Daniel Goetschs Roman spielt fernab jeder touristischen Wüstenromantik und trifft mitten ins globalisierte Herz.« Markus Bundi, Aargauer Zeitung
»Es ist ein bisschen viel, was der Schweizer Schriftsteller Daniel Goetsch in seinem neuen Roman HERZ AUS SAND abhandeln möchte: rechter Populismus in der Schweiz, die Schwierigkeiten einer Uno-Mission in der afrikanischen Wüste, eine kritische Carl-Schmitt-Lektüre, die Midlife-Crisis eines Juristen, die interkontinentale Flüchtlingsproblematik. Und der Titel ist natürlich eine Variation von Joseph Conrads berühmter Novelle HERZ DER FINSTERNIS. All das auf 290 Seiten. Erstaunlich vieles davon gelingt.« Tobias Rapp, Kultur-Spiegel online
»Ein bestechend aktueller Roman – Wer noch Illusionen hat über den Ablauf von UN-Missionen und den Sinn von UN-Referenden mitten in der Wüste, sollte das Buch des Schweizer Autors Daniel Goetsch lieber nicht lesen. Denn »Herz aus Sand« ist ein Roman über das Scheitern.« Radio Fritz, Potsdam
»Ein packend geschriebener Roman in einer starken Bildsprache, der beschreibt, wie Ideale kaputt gehen. Aber auch die Chancen, die im Scheitern entstehen.« Peter M. Hetzel, Schweizer Illustrierte
»Vitale Monotonie in der Wüste. Daniel Goetsch gelingt es vorzüglich, diese Stimmung zwischen Melancholie und Elend einzufangen, welche die Beobachter aus aller Welt mit in einen Taumel des menschlichen Zynismus oder des stillen Aufruhrs zieht. Der Erzähler beschreibt diese Stimmung mit zuweilen ätzender Gemächlichkeit. Gerade weil nichts passiert, steckt in diesem Roman eine flirrende Intensität.« Beat Mazenauer, SDA
»Es ist ein mutiges Unterfangen, das tödliche Einerlei einer solchen Uno-Mission in einem Roman von 286 Seiten darzulegen, ohne zu langweilen. Dank geschickt eingebauter Rückblenden hält der Autor die Leserinnen und Leser problemlos bei der Stange. Sehr realistisch dargestellt und mit einer Prise Humor gewürzt ist die erfolgreiche Wahlkampagne des erzkonservativen Politikers Stettler. Die Parallelen zum Aufstieg eines Schweizer Politikers liegen auf der Hand. Ein lesenswertes Buch! Heinrich Boxler, Bibliotheksrezensent
»Ein grossartiger Roman.« Hansjörg Schneider, Schriftsteller
»herz aus sand hab ich verschlungen. sehr spannend, berührend und wunderbar geschrieben.« Monica Dörig, Appenzeller Volksfreund
»Drama in einem Flüchtlingscamp: Der Schweizer Daniel Goetsch überzeugt mit seinem vierten Roman.« NEWS
»Einer der besten Romane aus der Schweiz in den letzten Jahren.« Monika Schärer, TV-Moderatorin
»Mein Fiction-Buch für die Abschlussprüfung.« Dorota Federer, Buchhändlerlehrling
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Kaspar Schnetzler
Das Gute
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626 Seiten, gebunden
4. Auflage Dezember 2008
Der grosse Zürich-Roman des Autors von »Die Gilde«, Kaspar Schnetzler.
»Wenn man dann 'Das Gute' zuklappt, zuklappen muss, ist es längst zur Gewissheit geworden, und man kann es doch kaum fassen: Ja, so war die Schweiz im zwanzigsten Jahrhundert. Und wir haben gerade ein Meisterwerk gelesen.«Jürg Altwegg in die FAZ, 25.7.2008
Inhalt
Eine Zeitreise von 1912 bis 2012 auf den Spuren von vier Generationen der Familie Frauenlob-Gerber. Eine Zeitreise auch entlang den historischen Grenzmarken der Welt im Grossen und im Kleinen, oder wie es der italienische Schriftsteller und Essayist Claudio Magris so treffend nannte: en gros und en détail.
»Das Gute« ist ein Schmöker im besten Sinne des Wortes. Auf 626 Seiten entwirft der 1942 als Stadtbürger geborene Kaspar Schnetzler ein packendes Zeit- und Sittenbild der grössten Schweizer Stadt. Eine urbane Mentalitätsgeschichte auch. Prototypisch für eine kleinbürgerliche Sicht auf die Welt, wie sie nicht nur den Westen Europas im zwanzigsten Jahrhundert geprägt hat.
»Die Frauenlob-Gerbers leben im Glauben an das Gute – und sterben daran.« – Zwei Familien, die man als Leserin und Leser nicht mehr so schnell los wird. So wurde Zürich noch nicht erzählt. Welthaltig und intim zugleich.
PRESSE- UND ANDERE STIMMEN
»Was für ein Reichtum an Biografien und Schicksalen! Was für ein Reichtum an Figuren der Zeitgeschichte. Und was für ein Reichtum an Lokalkolorit, Brauchtum und Volksgut!« Sonntagszeitung, Roger Anderegg
»Dass der Roman auf allen Ebenen wunderbar funktioniert, liegt dann gleichermassen an der erzählerischen Finesse wie der gedanklichen Tiefe.« Martin Schäfer, Financial Times
«(...)der Schweizerspiegel von Meinrad Inglin, (1893-1971), der vierbändige Epochenroman Alles in Allem von Kurt Guggenheim, (1896-1983): Schnetzler selber steht somit in einer gewichtigen Tradition; er behauptet da seinen Platz auf sehr achtenswerte Weise.« Charles Cornu, Der Bund
»Schnetzler ist ein kluger Erzähler. (...) in DAS GUTE weht die ganze Weltgeschichte durch die Stube.« Christine Lötscher, Tagesanzeiger
»Eine sehr interessante, ironisch-distanzierte Liebeserklärung an Zürich.« Monika Hitchmann, BLICK
»Nach über sechshundert Seiten, nach genussreicher Lektüre und ohne leisesten Zweifel: Dieser Roman, das ist ein 'ZÜRCHERSPIEGEL',« Aargauer Zeitung, Marco Guetg
»Kaspar Schnetzler gelingt in seinem grossangelegten Familienroman, der ein ganzes Jahrhundert umfasst, ein reiches Panorama städtischen Lebens, (...) in dem endlich auch der Fussball zum literarischen Motiv wird.« 20Minuten
»Ein Lesevergnügen, aufgeteilt in angenehm kurze, schnelle Abschnitte. Als ich nach der letzten der 626 Seite weiterblättern wollte und das Buch zuklappen musste, dachte ich: was, schon fertig?« Peter Maibach, www.lesezeit.ch
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Katharina Faber
Fremde Signale
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Roman, 320 Seiten, gebunden – 1. Auflage, März 2008; 2. Auflage, Juni 2008 – 4. Auflage Dezember 2008
Erneut in aller Munde: FREMDE SIGNALE nach dem LITERATURCLUB vom 9.2.2010:
MILENA MOSER stellte Fabers Roman so vor: »Mein absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten« und »Dieser Roman ist Medizin« und »Ein wunderbares Buch, dass jeder lesen muss, muss, muss, muss«. – Dieser Hymne hat sich Iris Radisch angeschlossen, indem sie sagte: »In der Tat ein wunderbares Buch, das kann ich auch sagen. Da bin ich ganz bei Ihnen, liebe Milena Moser.« – Hier das Video der Sendung: http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=literaturclub (sendung vom 9.2.2010). Wer nicht die ganze Sendung anschauen will, setzt ein bei 1:05:30
NEU und lang erwartet: im März 2010 erscheint im Christoph Merian Verlag die HÖR-CD des Romans Fremde Signale, von Katharina Faber in einer integralen Fassung selbst gelesen >>> http://www.christoph-merian-verlag.ch/neuerscheinungen/
Katharina Fabers Roman erzählt die Geschichte der drei jungen Toten Michail, Linette und Boris, die als Schutzengel ausgeschickt sind, über das Leben eines in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts geborenen Mädchens zu wachen. Wenn die Toten als Schutzengel zu uns reden, tun sie das nicht in einer Sprache oder mit den Zeichen einer Sprache. Wenn sie warnen, werden sie oft nicht verstanden, weil die Signale, die sie uns übermitteln, fremde Signale sind. »Attali wäre uns um ein Haar gestorben. Sie hat zu viel Lavendelblüten gegessen. Ich war allein mit ihr. Boris war wieder unmöglich lange bei seiner Mutter und Michail war bei seinem Vater, der vor ein paar Wochen aus einem Straflager entlassen wurde.«
Michail Sledin, 1925 – 1942 ––– Linette Grandchance, 1760 – 1776 ––– Boris (Bob) Tomba, 1938 – 1951
»Wir wollen nicht, dass man uns vergisst. – Wir hatten Körper, Wünsche, Träume. – Wir waren. – Sind. – In diesem Album sind wir. Weil es von uns erzählt.«
»SWR-Bestenliste Juni: Platz 4«
»SWR-BEstenliste Juli: Platz 8«
»SWR-Bestenliste August: Platz 5«
»VUKB-Bestenliste Mai: Platz 1«
»VUKB-Bestenliste Juli: Platz 1«
PRESSESTIMMEN
»Ein Meisterwerk, das in Sachen Schweizer Erzählkunst ein ganz neues Kapitel aufschlägt.«Charles Linsmayer, Der Bund
»Brillant ... meisterhaft ... erschütternd« Simone von Büren in NZZ am SONNTAG, 17. Juli 2008
»Die Schweiz und Zürich sollten sich bewusst sein, was für eine grossartige Autorin hier zuhause ist.« Hubert Winkels, Literaturkritiker (u.a. DIE ZEIT, Deutschlandfunk)
»Und am Ende dieses außergewöhnlichen Romans erlebt der Leser mit epiphanischer Wucht etwas Seltenes, einen kaum zu erklärenden Moment der „Gegenwärtigkeit von allem“, für den es nicht nur Darstellungsvermögen, ein famoses Gespür für Timing, sondern auch Weisheit, also so etwas wie heitere Demut braucht.«Andreas Schäfer, TAGESSPIEGEL, 8.6.2008
»Es ist ihr drittes Buch. Und mit diesem Roman 'Fremde Signale' verdient die Schriftstellerin Katharina Faber endlich als eine der besten Autorinnen der Schweiz wahrgenommen zu werden.« Deutschlandradio
»Viel riskiert und viel gewonnen: Katharina Faber hat sich mit ihrem ungewöhnlichen Roman «Fremde Signale» in die vorderen Ränge der Schweizer Literatur geschrieben.« Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung, 31.7.2008
»Ein besonderes Buch in schöner Ausstattung, das den Leser Zeile für Zeile bezaubert. Allen Bibliotheken zu empfehlen.« STUBE und Österreichisches Bibliothekswerk
»Ein sympathisches, stilles Buch über das aufreibende Leben der Toten.« Iris Radisch, DIE ZEIT
»Schlicht ein kleines Meisterwerk« Insa Segebade, Ostfriesen-Zeitung
»Dieses Buch macht glücklich.« Milena Moser in der Schweizer Familie
»Ein faszinierendes Buch, das dem Äther FREMDE SIGNALE ablauscht und dem Stimmengewirr über 50 Jahre Lebensweg und Weltgeschichte eine raffinierte Gestalt gibt.« Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt
»Ein wunderbarer Roman. Mit Witz – und von herzzerreissender Traurigkeit.« Vanity Fair, Mai 2008
»Zärtlich, unsensationell, melancholisch, schön.« Die Presse, Wien
»Eine Biografie aus der Perspektive der Schutzengel zu erzählen, ist eine originelle Idee, diesen aber eigene Identitäten zu geben, ist der geniale Kunstgriff in Katharina Fabers drittem Buch.« Eva Pfister, WOZ
»Ein Buch voller poetischer Kraft.« Isabell Teuwsen, Schweizer Illustrierte
»Zu dieser Autorin kann ich nur gratulieren! Habe zwei Drittel gelesen und bin begeistert ... Erstens von der Idee und ihrer literarischen Umsetzung, zweitens von der großen Menschlichkeit, die das Ganze durchzieht.« Lisette Buchholz, persona verlag, Mannheim
»Das Buch ist wirklich phantastisch.« Dominique Weissen, Buchhandlung Thalia, Bern
»Wunderbar wunderschön! Aussergewöhnlich einmalig.« Andrea Niederberger, Buchhandlung am Hottingerplatz
»Die Autorin besticht durch erzähltechnisches Raffinement.« Markus Hildenbrand, DIE FURCHE, Wien, 07/08
»Wenn 'konstruiert' ein synonym für 'kunstvoll' ist, hat Katharina Faber fraglos kolossale Kunst geschaffen.« Marco Guetg, Aargauer Zeitung
»Faszinierend die Grundidee, gekonnt die Umsetzung.« NZZ, 26.6.2008
»Katharina Faber besitzt die Fähigkeit, Stimmungen heraufzubeschwören wie Patricia Highsmith, sie pflegt den poetischen, desillusionierten Ton eines Rimbaud und erzählt Geschichten, so facettenreich und surreal, wie wenn sie ein Bild von Salvador Dali nachempfinden müsste. (...) Da wird klar, dass Katharina Faber aus einem reichen Fundus schöpft – einerseits aus ihrem bewegten Leben, andererseits aus der konsequenten Einverleibung von Weltliteratur. Mit gutem Grund stellt art-tv diese Autorin neben andere grosse Namen der Schweizer Literatur – obschon von ihr erst zwei grössere Werke publiziert sind: »Manchmal sehe ich am Himmel einen endlos weiten Strand« und »Mit einem Messer zähle ich die Zeit«. Gabriela Koester, art-tv
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